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Kategorie: Mut tut gut

Vom Marsch zum Tanz – Kommunikation in einer VUCA-Welt

VUCA – volatil, unsicher, komplex, ambig – beschreibt nicht nur Märkte und Strategien, sondern verändert auch, wie Menschen miteinander sprechen sollten. Wer den Begriff aus dem Vokabular der US Army in die Wirtschaft mitgenommen hat, ordnet ihn häufig Warren Bennis und Burt Nanus zu; das Akronym selbst entstand jedoch am US Army War College, in Curriculum-Materialien von 1987.

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Broaden-and-Build – wie positive Emotionen den Blick weiten

Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie hat eine kleine Verschiebung in der Psychologie der Emotionen bewirkt: Positive Gefühle sind in dieser Sicht nicht bloß angenehme Begleiterscheinung, sondern ein eigenständiges Werkzeug. Sie weiten die Wahrnehmung, vermehren Handlungsoptionen und bauen über die Zeit langfristige Ressourcen auf – kognitive, soziale, körperliche.

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Zuhören und Stille – die unterschätzte Disziplin guter Gesprächsführung

Wir alle halten uns für gute Zuhörer:innen – und liegen oft falsch. Guy Itzchakov, Avraham N. Kluger und Dotan R. Castro (Personality and Social Psychology Bulletin 2017) haben in mehreren Experimenten gezeigt: Hochwertiges Zuhören verändert nicht nur, wie sich Sprecher:innen fühlen, sondern auch, wie sie über ihre eigenen Positionen denken – sie werden differenzierter, weniger dogmatisch, einsichtsfähiger.

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Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen – warum dieses Buch kein Überzeugungs-Buch ist

Beim Schreiben eines Fachbuchs zur Gesprächsführung steht man früh vor einer Grundsatzentscheidung: Soll das Buch Techniken vermitteln, mit denen man andere von der eigenen Position überzeugt – oder soll es etwas anderes versuchen? Bei Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen (Springer Gabler, 2023) fiel die Entscheidung gegen das Überzeugungs-Paradigma und für eine andere Lesart von Dialog: Begegnung statt Beeinflussung.

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Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen – warum das Wesentliche vor dem ersten Wort geschieht

Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen (Springer Gabler, 2023) ist keine Sammlung von Gesprächstechniken. Es ist eine Untersuchung dessen, was Techniken überhaupt erst tragen oder scheitern lässt: Haltung, Deutungsmuster und das Unterbewusstsein, die jedes Gespräch begleiten, bevor das erste Wort fällt.

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Selbsterkenntnis statt Selbstkritik – Tasha Eurichs Was-Frage und die Forschung zur produktiven Innenschau

Tasha Eurich hat in einer Untersuchungsreihe mit knapp 5.000 Teilnehmenden gezeigt: Nur 10 bis 15 Prozent der Menschen, die sich für selbstwahrnehmend halten, sind es tatsächlich (Eurich, Harvard Business Review 2018; Eurich, Insight 2017).

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