Zum Inhalt springen

Kategorie: Mut tut gut

Selbstwert von innen – warum externe Anerkennung ein wackliges Fundament ist

Wer den eigenen Wert primär an die Anerkennung anderer knüpft, baut auf wackligem Grund. Jennifer Crocker (University of Michigan) und Connie T. Wolfe haben in „Contingencies of Self-Worth“ (Psychological Review 2001) gezeigt: Nicht das Niveau des Selbstwerts entscheidet über sein Wirken, sondern seine Quelle.

Comments closed

Coaching wie ein guter Fitnesstrainer – die Mechanik wirksamer Lernpartnerschaft

Dass Coaching wirkt, ist empirisch gut abgesichert: Die Meta-Analyse von Tim Theeboom, Bianca Beersma und Annelies E. M. van Vianen (Journal of Positive Psychology 2014) zeigt über 18 Studien hinweg Effektstärken zwischen g = 0,43 und g = 0,74 für Performance, Wohlbefinden und Zielerreichung – nach Cohen mittlere bis große Effekte.

Comments closed

Sinn als Stresspuffer – das oft übersehene Fundament von Wohlbefinden

Sinn ist nicht nur ein philosophisches Konzept, sondern eine messbare psychologische Ressource. Lea Waters und zehn Co-Autor:innen – darunter Barbara Fredrickson, Kristin Neff, Cynthia Pury und Michael Steger – zeigen in ihrer wegweisenden Übersicht „Positive psychology in a pandemic“ (Journal of Positive Psychology, 2021), dass Sinn-Erleben Menschen durch Krisen trägt: weniger depressive Symptome, stärkeres Immunsystem, längeres Leben.

Leave a Comment

Coping als Stresspuffer – wie Positive Psychologie hilft, mit Anforderungen umzugehen

Stress entsteht nach Richard S. Lazarus und Susan Folkman (1984) nicht aus dem Ereignis selbst, sondern aus seiner Bewertung im Verhältnis zu den eigenen Ressourcen. Das transaktionale Stressmodell ist seit Jahrzehnten das Standardmodell der Stressforschung.

Comments closed

Schokolade und ihre dunkle Seite – was eine Studie wirklich zeigt (und was nicht)

Eine viel zitierte Studie von Rose, Koperski und Golomb (Archives of Internal Medicine, 2010) ergab: Menschen mit höheren Werten auf der Depressionsskala essen etwa 55 % mehr Schokolade als Menschen ohne depressive Symptome. Doch der Befund wird oft falsch interpretiert.

Comments closed

Mut tut gut – warum die Zukunft Menschen mit Risikobereitschaft braucht

Mut ist nicht das Gegenteil von Angst, sondern die Bereitschaft, ein lohnenswertes Risiko einzugehen. Die psychologische Forschung um Cynthia L. S. Pury (Clemson University) hat in den letzten zwei Jahrzehnten gezeigt: Mut hat drei Bestandteile – Freiwilligkeit, Risiko und ein wertvolles Ziel.

Comments closed

Die Kraft der Dankbarkeit – warum eine schlichte Praxis nachweislich wirkt

Der Philosoph Robert C. Solomon bezeichnete Dankbarkeit in Spirituality for the Skeptic (2002) als beste Haltung zum Leben überhaupt – nicht nur als Antwort auf Krisen. Die empirische Forschung gibt ihm recht: Die seminale Studie von Emmons & McCullough (2003) belegt, dass schon eine wöchentliche Dankbarkeits-Übung das Wohlbefinden messbar steigert – psychisch, körperlich und sozial.

Comments closed