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Kategorie: Mut tut gut

Brüderlichkeit empirisch – Martin Luther King, Tania Singer und die Forschung zum Perspektivenwechsel

„We must learn to live together as brothers or perish together as fools“ – diese Maxime aus Martin Luther Kings letzter Sonntagspredigt am 31. März 1968 in der Washington National Cathedral ist eine der eindringlichsten Formulierungen dessen, was die Französische Revolution unter Fraternité gefasst hat.

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Loslassen, um zu lösen – Susan Nolen-Hoeksema und die Forschung zur produktiven Reflexion

„Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen“ – diese Maxime wird Goethe zugeschrieben, lässt sich in seinen Werken aber nicht direkt belegen. Das Wortspiel zwischen lösen (im Sinn von „das Problem lösen“) und sich lösen (im Sinn von „loskommen“) ist eine moderne Verdichtung.

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Bei sich bleiben unter Druck – Michelle Obama, Cynthia Pury und die Forschung zur moralischen Mut

„Do what you think is right. There will always be someone who thinks differently“ – diese Maxime wird Michelle Obama zugeschrieben und zirkuliert in verschiedenen Versionen. Eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden; der Gedanke ist konsistent mit der Haltung, die sie in Becoming (2018) und The Light We Carry (2022) ausführlich entwickelt.

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Was Niederlagen lehren können – Kelly McGonigal, Amy Edmondson und die Forschung zum produktiven Scheitern

„Die Besten haben keine Angst vor Niederlagen. Sie gehören zum Erfolg dazu“ – diese Maxime wird Danny DeVito zugeschrieben, eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden. Der Gedanke selbst ist aber konsistent mit einer breiten Forschungslinie.

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Der Reichtum des Weglassens – Thoreau, Greg McKeown und die Forschung zum bewussten Nein

„A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone“ – diese Maxime aus Henry David Thoreaus Walden (1854) wird heute oft frei als „Je mehr ein Mensch hinter sich lassen kann, desto reicher ist er“ zitiert. Die populäre deutsche Fassung verschiebt die Nuance: Thoreau spricht weniger vom Loslassen als vom Nicht-Anfangen dessen, was nicht wesentlich ist.

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Acht Buchstaben systemischer Führung – Rolf Arnolds SANTIAGO und das richtige Maß

„Wenn du eine Saite zu fest spannst, zerreißt sie. Wenn du sie zu lose spannst, kannst du nicht darauf spielen“ – diese Parabel aus dem Sona Sutta (Aṅguttara Nikāya 6.55) führt direkt ins Zentrum von Rolf Arnolds systemischer Führungslehre.

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Was Justine Moritz wirklich sagte – Mary Shelley, Fredrickson und das Maß der positiven Haltung

„Live, and be happy, and make others so“ – dieser Satz aus Mary Shelleys Frankenstein (1818) zirkuliert heute als positiv-psychologisches Motto, ist im Original aber tragisch verortet. Er fällt in Kapitel 8 als letzte Worte der unschuldig zum Tode verurteilten Justine Moritz an ihre Freundin Elizabeth. Eine sterbende junge Frau wünscht der Bleibenden, was ihr selbst genommen wird.

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