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Kategorie: Mut tut gut

Wut ist Information – was die Forschung über die unbeliebteste Emotion weiß

Wut ist die unbeliebteste der Grundemotionen – und vielleicht die missverstandenste. Die Sozialpsychologin Carol Tavris hat schon 1989 in Anger: The Misunderstood Emotion gezeigt, dass die populäre Dampfkochtopf-Metapher wissenschaftlich nicht trägt: Wut, die ausgedrückt wird, verschwindet nicht – sie wächst oft.

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Sieben Stufen zu sich selbst – Hallers Wertschätzungspyramide, von innen gelesen

Selbstliebe ist kein Gefühl, sondern ein Aufbau. Der österreichische Psychiater Reinhard Haller hat in Das Wunder der Wertschätzung (2019) sieben aufeinander aufbauende Stufen beschrieben: Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Respekt, Anerkennung, Wertschätzung, Vertrauen, Liebe. Hallers Modell ist zwischenmenschlich gedacht – aber es lässt sich nach innen klappen.

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Lieber ein erstklassiges Du – die vier Komponenten echter Authentizität

Wer authentisch ist, wird nicht universell gemocht. Wer es nicht ist, bezahlt einen anderen Preis – mit Energie, Klarheit, manchmal mit sich selbst. Michael Kernis und Brian Goldman (2006) haben in einer Sammelarbeit über mehr als zwei Jahrzehnte Authentizitätsforschung ein Vier-Komponenten-Modell beschrieben: Bewusstheit, unverzerrte Verarbeitung, kongruentes Verhalten und ehrliche Beziehung.

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Was du hältst, halte fest – Klara von Assisi und die Anatomie der Beharrlichkeit

Klara von Assisi (1193/94–1253) verließ als 18-Jährige nachts ihr adeliges Elternhaus, ließ sich von Franziskus die Haare scheren und gründete einen radikal armen Frauenorden – gegen den Willen ihrer Familie, gegen kanonisches Recht und gegen vier Päpste, bis sie ihre eigene Ordensregel zwei Tage vor ihrem Tod bestätigt bekam. Ihr berühmter Satz an Agnes von Prag – Was du hältst, halte fest.

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Mitten in der Schwierigkeit – James Gross, Aaron Beck und die Forschung zur kognitiven Neubewertung

„In the midst of difficulty lies opportunity“ – diese Maxime wird Albert Einstein zugeschrieben, eine klare Originalquelle in seinen verifizierten Schriften ließ sich nicht abschließend belegen. Die zugrunde liegende Beobachtung ist erheblich älter: Marc Aurel hat sie in den Selbstbetrachtungen (8.

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Richtung statt Ziel – Carl Rogers, Sonja Lyubomirsky und die Forschung zur prozessorientierten Lebensführung

„The good life is a process, not a state of being. It is a direction not a destination“ – diese vollständige Maxime aus Carl Rogers‘ On Becoming a Person (1961, Kapitel „A Therapist’s View of the Good Life“) steht am Ende einer der einflussreichsten therapeutischen Traditionen des 20.

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Wenn der Weg durch die Hölle führt – Viktor Frankl, Edith Eger und die Forschung zur sinn-orientierten Resilienz

„If you’re going through hell, keep going“ – diese Maxime wird Winston Churchill zugeschrieben, lässt sich in seinen verifizierten Reden und Schriften aber nicht belegen. Die International Churchill Society führt sie auf ihrer Liste fragwürdig zugeschriebener Zitate.

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