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Kategorie: Mut tut gut

Ängste besiegen – warum Mut nicht Angstfreiheit heißt (und was das für Teams bedeutet)

Mut heißt Handeln trotz Angst (Susan Jeffers) – unter jeder Angst liegt das „Ich kann das nicht handhaben“, und dieses Zutrauen ist aufbaubar. Ob wir im Job mutig werden, hängt von psychologischer Sicherheit ab (Edmondson): eine mutige Kultur lässt Teams Neues wagen und schneller lernen.

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Das Märchen des Lebens – Hans Christian Andersen und die Geschichte, die wir uns erzählen

Wir bauen unser Selbst aus Geschichten (narrative Identität, Kate McLean & Dan McAdams) – nicht nur das Was zählt, sondern das Wie der Deutung. Wer sein Leben bewusst als Märchen mit wählbarer Rolle liest, gewinnt Freiheit: Dieselbe Woche lässt sich als Niederlage oder als Wendepunkt erzählen.

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Die Kunst des Fragens – Lévi-Strauss, Karen Huang und warum Fragende beliebter sind

Lévi-Strauss‘ belegter Satz aus den Mythologica – nicht die richtigen Antworten, sondern die richtigen Fragen zeichnen den Wissenschaftler aus – bekommt durch die Harvard-Forschung von Karen Huang und Alison Wood Brooks empirischen Rückenwind: Wer mehr fragt, besonders echte Folgefragen, wird als zugewandter erlebt und messbar mehr gemocht. Die Angst, durch Fragen unwissend zu wirken, ist damit widerlegt – die Folgefragen-Woche macht den Befund im eigenen Alltag prüfbar.

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Wünschen ist Leben – Rilke, Susanne Scheibe und die Kraft der Sehnsucht

Sehnsucht ist eine eigene seelische Struktur, die uns über utopische Idealbilder in Bewegung hält (Scheibe, Freund & Baltes 2007) – Wünsche sind das Benzin des Lebens. Wer seine Sehnsüchte als Kompass nutzt und ihnen kleine, aktive Schritte gibt, hält die Reise lebendig.

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Glück suchen, nicht finden – Colette und die Paradoxie des Glücksstrebens

Glück zu sehr zum Ziel zu machen, kann unglücklicher machen (Mauss u. a. 2011) – das stützt Colettes zugeschriebenen Gedanken, dass wir das Glück suchen, nicht festhalten. Wer flüchtige Momente bemerkt und wieder loslässt, hält das Glück lebendig, statt es zu verfehlen.

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In Bewegung bleiben – Christina Maslach und die Kunst des richtigen Tempos

Nicht Schnelligkeit, sondern ein haltbares Tempo führt zum Erfolg – Christina Maslachs Burnout-Forschung zeigt, was chronische Überlastung anrichtet (Erschöpfung, Zynismus, Wirkungslosigkeit). Wer bewusst Ziele, Reflexion und Grenzen wählt, findet den eigenen Takt, statt sich zu verausgaben.

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