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Kategorie: Mut tut gut

Glück suchen, nicht finden – Colette und die Paradoxie des Glücksstrebens

Glück zu sehr zum Ziel zu machen, kann unglücklicher machen (Mauss u. a. 2011) – das stützt Colettes zugeschriebenen Gedanken, dass wir das Glück suchen, nicht festhalten. Wer flüchtige Momente bemerkt und wieder loslässt, hält das Glück lebendig, statt es zu verfehlen.

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In Bewegung bleiben – Christina Maslach und die Kunst des richtigen Tempos

Nicht Schnelligkeit, sondern ein haltbares Tempo führt zum Erfolg – Christina Maslachs Burnout-Forschung zeigt, was chronische Überlastung anrichtet (Erschöpfung, Zynismus, Wirkungslosigkeit). Wer bewusst Ziele, Reflexion und Grenzen wählt, findet den eigenen Takt, statt sich zu verausgaben.

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Die wahre Knappheit ist die Zeit – Ashley Whillans, Cassie Mogilner und die Wissenschaft des Zeitwohlstands

Trotz steigender Einkommen fühlen sich Menschen weltweit zunehmend unter Zeitdruck – und verwechseln dabei, was wirklich knapp ist. Ashley Whillans und Elizabeth Dunn zeigten über vier Länder hinweg (n = 6.

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Den Tanz mitgestalten – Amy Wrzesniewski, Lisa Aspinwall und die Wissenschaft des Handlungsspielraums im Wandel

Wer Veränderung nur erleidet, zahlt dafür mit Stress und Widerstand – wer den eigenen Handlungsspielraum darin gestaltet, mit Sinn und Wirksamkeit. Amy Wrzesniewski und Jane Dutton zeigten, dass Menschen ihre Arbeit aktiv zuschneiden: Sie verändern Aufgaben, Beziehungen und die Deutung ihrer Tätigkeit – und erleben dieselbe Stelle dadurch grundlegend anders (Job Crafting).

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Die Kunst des Ausruhens – Sabine Sonnentag und warum Erholung Teil der Arbeit ist

Erholung ist Teil der Arbeit, nicht ihr Gegenteil – der 6-Stunden-Tag von Svartedalen und Sabine Sonnentags Forschung zur psychologischen Distanzierung zeigen, dass echtes Abschalten Gesundheit und Leistung trägt. Mikropausen, ein Abschalt-Ritual und klare Erreichbarkeitsgrenzen machen die Kunst des Ausruhens alltagstauglich.

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Staunen macht das Ich kleiner – Dacher Keltner, Jennifer Stellar und die Wissenschaft der Ehrfurcht

Was als kindliche „Magie“ abgetan wird, trägt in der Psychologie einen nüchternen Namen: Ehrfurcht. Über fünf Studien mit mehr als 2.000 Menschen zeigten Paul Piff und Dacher Keltner, dass Momente des Staunens das eigene Ich spürbar verkleinern – und Menschen danach großzügiger, hilfsbereiter und ehrlicher handeln.

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Das Leben als Reise – Seneca, Alexandra Freund und die Kunst, Ziele flexibel zu halten

Wir brauchen Ziele für Sinn und Orientierung (Seneca) – und die Fähigkeit, sie anzupassen, wenn das Leben dazwischenkommt. Alexandra Freunds SOC-Modell (Selektion, Optimierung, Kompensation) zeigt flexible Zielanpassung als Kompetenz, nicht als Scheitern: einen Hafen haben und den Kurs ändern dürfen.

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Liebe, die frei lässt – Cindy Hazan, Avi Assor und die Wissenschaft der Bindung ohne Bedingung

Bindungsforschung zeigt, dass etwa jeder fünfte Erwachsene Nähe ängstlich-klammernd erlebt, weil frühe Bindungserfahrungen ihre Spur in jeder späteren Beziehung hinterlassen. Cindy Hazan und Phillip Shaver fanden in einer Befragung mit über 1.

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