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Schlagwort: Selbstführung

Über sich selbst lachen – Katherine Mansfield, Özlem Ayduk und der Logenplatz im eigenen Leben

Katherine Mansfields belegter Tagebuchsatz über das Lachen über sich selbst bekommt durch die Self-Distancing-Forschung von Özlem Ayduk und Ethan Kross eine empirische Grundlage – der innere Beobachterplatz dämpft Grübeln und sogar Herz-Kreislauf-Reaktionen –, während die Humorstil-Forschung die Grenze zieht: Selbststärkender Humor nährt, selbstabwertender schadet. Die Logenplatz-Übung trainiert genau diesen warmen Abstand: mit sich lachen, nicht gegen sich.

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Der Radwechsel – Brecht, Nancy Schlossberg und die Kunst des Übergangs

Brechts „Radwechsel“ beschreibt das Normalgefühl der Zwischenzeit, das Nancy Schlossbergs Übergangsforschung erklärbar macht – nicht das Ereignis bestimmt, wie wir Übergänge bewältigen, sondern die vier Ressourcen Situation, Self, Support und Strategies, ergänzt um William Bridges‘ neutrale Zone zwischen Ende und Neuanfang. Wer die Wartezeit am Straßenrand nutzt, um Richtung und Erwartungen zu prüfen, wechselt nicht nur das Rad, sondern wählt die eigene Reise.

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Wohlbefinden und Sinn im Handeln – Carol Ryff und die sechs Säulen eines erfüllten Lebens

Psychisches Wohlbefinden ist nach Carol Ryff (1989) kein bloßes Gefühl, sondern Selbstverwirklichung entlang sechs Säulen, deren tragende „Sinn im Leben“ ist – gestützt von Sicherheit (Polyvagal) und Ausdauer (Grit nach Duckworth). Wer sich an einem Wofür ausrichtet und offen für andere Perspektiven bleibt, findet Wohlbefinden eher als Nebenprodukt denn als Ziel.

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Mit dem Ende im Sinn beginnen – wofür möchtest Du erinnert werden?

David Brooks‘ Unterscheidung von Lebenslauf- und Trauerrede-Tugenden und Bronnie Wares Aufzeichnungen über die fünf häufigsten Bereuungen Sterbender zeigen übereinstimmend, dass am Lebensende nicht Status, Titel oder volle Kalender zählen, sondern Treue zu sich selbst, Beziehungen und gelebte Werte. Coveys Trauerrede-Übung macht daraus eine messbare Lebens-Strategie: drei gewünschte Sätze aufschreiben – und den eigenen Kalender daran prüfen.

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Worte, Wahrnehmung, Wirklichkeit – ein Kompass für Selbstführung

Von Don Miguel Ruiz‘ fünf Vereinbarungen über Epiktet und Watzlawick bis zu Lisa Feldman Barretts Theorie der konstruierten Emotion zeigt sich ein Prinzip – unser Erleben entsteht aus der Deutung, nicht aus der Situation selbst. Wer die eigene Interpretation in der Kette Wahrnehmung–Deutung–Emotion–Verhalten bewusst macht, etwa mit der Drei-Spalten-Analyse, gewinnt Wahlfreiheit im Berufsalltag zurück.

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