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Schlagwort: MutTutGut

Warum Gerüchte und Fehlinformationen so hartnäckig sind – und was wir dagegen tun können

Der Continued Influence Effect erklärt, warum Gerüchte Korrekturen überleben – kognitive Treiber wie der Illusory Truth Effect (Lisa Fazio: selbst vorhandenes Wissen schützt nicht), soziale Zugehörigkeit und emotionale Aufladung stabilisieren Fehlinformation, wie die Übersichtsarbeit von Ecker und Lewandowsky (2022) zeigt. Wirksam dagegen sind Pre-Bunking vor heiklen Themen und Debunking mit klarer Alternativerklärung, Quellenglaubwürdigkeit, Empathie und Wiederholung über mehrere Kanäle.

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Der „Diamant des Lebens“ – was uns wirklich gesund altern lässt

Der Lifespan Diamond von Kenneth und Mary Gergen beschreibt gesundes Altern als Zusammenspiel von vier sich wechselseitig verstärkenden Säulen – Beziehungen, Gesundheit, positive Grundhaltung und Aktivität –, wobei die Nun Study (2,5-facher Mortalitätsunterschied, rund zehn Jahre Lebenszeit) und die Harvard Study of Adult Development die Beziehungen als tragende Säule ausweisen. Wer gut altern will, behandelt Beziehungspflege deshalb als strategische Lebensaufgabe – nicht als Restposten im Kalender.

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Die Macht der Worte – besonders im virtuellen Gespräch

Weil der virtuelle Raum die meisten Sicherheitssignale des Nervensystems herausfiltert, wird die Wortwahl zum wichtigsten Kanal der Co-Regulation – Worte aktivieren über Damasios somatische Marker (Body-Loop und As-if-Body-Loop) messbare Körperreaktionen, und die BAWL-R von Melissa Võ belegt die emotionale Ladung von über 2.900 deutschen Wörtern empirisch. Wer virtuell führt, kultiviert deshalb bewusst wertschätzende Sprache, meidet Killer-Wörter und nutzt Wenn-Dann-Pläne, um die eigene Wortwahl im Meeting zu verändern.

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Wer dir gegenübersitzt, entscheidet mit – über deinen Stresszustand

Die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges erklärt, warum unser Stresszustand im Gespräch vom Nervensystem des Gegenübers mitentschieden wird – über Neurozeption, drei autonome Zustände und Co-Regulation durch Blick, Stimme, Atmung und Haltung. Wer schwierige Gespräche führen will, reguliert deshalb zuerst das eigene Nervensystem und sendet dann aktiv Sicherheitssignale; Deb Danas Glimmer und das Partner-Experiment machen das im Alltag trainierbar.

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Was entscheidet wirklich über Erfolg – IQ, Herkunft, Talent?

Angela Duckworths Grit-Forschung zeigt, dass Beharrlichkeit und Leidenschaft für langfristige Ziele Erfolg dort vorhersagen, wo IQ, Talent und Herkunft an Grenzen kommen – und die Meta-Analyse von Credé ordnet ehrlich ein, dass Grit eng mit Gewissenhaftigkeit verwandt und kein Wundermittel ist. Entscheidend für Führung und Selbstführung bleibt der entwickelbare Kern: klare langfristige Ziele, bewusstes Üben mit Feedback und ein Umfeld, das Dranbleiben ermöglicht.

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Worte, Wahrnehmung, Wirklichkeit – ein Kompass für Selbstführung

Von Don Miguel Ruiz‘ fünf Vereinbarungen über Epiktet und Watzlawick bis zu Lisa Feldman Barretts Theorie der konstruierten Emotion zeigt sich ein Prinzip – unser Erleben entsteht aus der Deutung, nicht aus der Situation selbst. Wer die eigene Interpretation in der Kette Wahrnehmung–Deutung–Emotion–Verhalten bewusst macht, etwa mit der Drei-Spalten-Analyse, gewinnt Wahlfreiheit im Berufsalltag zurück.

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