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Schlagwort: Resilienz

Wenn der Tag rau wird – Ann Masten, George Bonanno und die Gewöhnlichkeit der Resilienz

Resilienz ist die häufigste Reaktion auf Belastung, nicht die Ausnahme – Ann Masten („ordinary magic“) und George Bonanno zeigen, dass sie aus ganz normalen menschlichen Systemen erwächst. Wer Grübeln vom Verarbeiten trennt und Stützsysteme nutzt, übersteht raue Tage und kann an ihnen wachsen (posttraumatisches Wachstum).

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Hoffnung ist Kapital – Fred Luthans, Rebecca Reichard und das psychologische Vermögen von Organisationen

Psychologisches Kapital – Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz und Optimismus – ist nach der Meta-Analyse von Avey, Reichard, Luthans und Mhatre (2011) eine messbare und, anders als Persönlichkeit, entwickelbare Ressource, die mit Zufriedenheit, Bindung und Leistung zusammenhängt. Organisationen bauen Hoffnung nicht durch Zweckoptimismus auf, sondern indem sie Ziele in mehrere gangbare Wege übersetzen und die Energie sichern, sie zu gehen.

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Gib niemals auf, höchstens einen Brief – Heinz Erhardt, Emmy Werner und die Resilienz mit Augenzwinkern

Humor als kognitive Umbewertung (James Gross) schafft Abstand zur Schwere, und der „eine Brief“ führt von Passivität in Verbindung – laut Emmy Werners Kauai-Studie der stärkste Schutzfaktor für Resilienz. Nicht aufgeben heißt: in Kontakt treten.

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Denk dir nicht alles kaputt – Julie Norem und die Falle des Katastrophen-Probens

Weil das Gehirn Vorstellung und Wirklichkeit kaum trennt, bahnt ständiges Katastrophen-Proben „Angst-Autobahnen“ und einen Bestätigungsfehler – defensiver Pessimismus (Julie Norem) hilft nur, wenn ihm Handeln folgt. Wer die Analysekraft auf Chancen statt Schreckensbilder richtet und der eigenen Resilienz vertraut, denkt die Zukunft nicht länger kaputt.

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Das Herz lässt sich nicht verbieten zu hoffen – Hoffnung als Kompetenz im Wandel

Hoffnung ist eine trainierbare Kompetenz (Cheavens) mit messbarer Wirkung auf Gesundheit und Sinn (Long/VanderWeele) – und der Treibstoff, der durch das Tal der Veränderungskurve trägt. Wer aus dem Herzen hofft, ein „Wofür“ benennt und es teilt, hält selbst und im Team durch.

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Die Kraft des Handelns – Michael Jordan und die Brücke vom Wollen zum Tun

Jordans belegtes „Failure“-Zitat zeigt: Erfolg entsteht durch Weiterhandeln trotz Scheitern. Verhalten braucht Wollen, Dürfen, Können und Ermöglichen (Rosenstiel) – und die Brücke vom Wunsch zur Tat schlägt mentale Kontrastierung mit Wenn-Dann-Plänen (Oettingen, WOOP).

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Dankbarkeit, wenn es schwer wird – Robert Emmons, die Desirable Difficulties und die Resilienzressource Dankbarkeit

Dankbarkeit ist keine Schönwetter-Stimmung, sondern eine trainierbare Haltung, die gerade in schwierigen Zeiten zur Resilienzressource wird – Emmons‘ Tagebuchstudien, Woods Übersichtsarbeit und Bjorks Desirable Difficulties belegen ihre Wirkung auf Wohlbefinden und Lernen. Wer kritische Erfahrungen und unbequeme Beiträge nicht als Angriff, sondern als Geschenk versteht, verwandelt Schwierigkeit in Wachstum.

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Die Kraft des inneren Sommers – Camus, Lucy Hone und die Jahreszeiten der Resilienz

Camus‘ Satz vom unbesiegbaren Sommer in den Tiefen des Winters (Heimkehr nach Tipasa, 1952) findet in Lucy Hones Resilienzforschung seine praktische Übersetzung – widerstandsfähige Menschen akzeptieren Schweres als Teil des Lebens, lenken ihre Aufmerksamkeit bewusst auch auf das Gute und steuern sich mit der Frage „Hilft mir das oder schadet es mir?“. Resilienz ist damit kein Charaktergeschenk, sondern ein Bündel erlernbarer Gewohnheiten.

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