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Monat: März 2026

Wenn das Machtstreben aus der Kränkung kommt – McClelland, der Dark-Triad-Befund und der kluge Umgang mit schwierigen Profilen im Team

Machtstreben wird dort zum Problem, wo es nicht der Sache dient, sondern eine innere Kränkbarkeit kompensiert – ein Muster, das die Forschung als vulnerablen Narzissmus und Dark Triad beschreibt, während McClelland zeigt, dass sozialisierte Macht das Gegenteil sein kann. Wer solchen Profilen im Team begegnet, verändert sie nicht, sondern schützt sich durch Sachlichkeit, Dokumentation, Allianzen und ein klares Gespür für Hirschmans Wahl zwischen Voice, Loyalty und Exit.

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Verordnet oder gewachsen – Kurt Lewin, Friedemann Nerdinger und der Unterschied zwischen Change Management und Organisationsentwicklung

Change Management steuert Wandel von oben und behandelt Betroffene als Empfänger fertiger Konzepte, während Organisationsentwicklung sie zu Beteiligten macht und auf dem gesamten System aufbaut (Lewin, Nerdinger, Ulich, von Rosenstiel). Wer Menschen nur informiert, bekommt Compliance; wer sie beteiligt, baut Lernfähigkeit auf – und genau das unterscheidet eine umgebaute von einer lernenden Organisation.

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Der Weg zur Selbstentdeckung – Dante, Marcia Baxter Magolda und die innere Stimme

Selbstentdeckung verläuft von äußeren Formeln über die Wegkreuzung zur inneren Stimme – belegt durch die Langzeitforschung von Marcia Baxter Magolda zur Selbst-Autorschaft. Wer die eigene Antwort findet, trägt die Verantwortung selbst und steht wie Dantes fester Turm, den der Sturm fremder Meinungen nicht neigt.

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Die Kraft des Handelns – Michael Jordan und die Brücke vom Wollen zum Tun

Jordans belegtes „Failure“-Zitat zeigt: Erfolg entsteht durch Weiterhandeln trotz Scheitern. Verhalten braucht Wollen, Dürfen, Können und Ermöglichen (Rosenstiel) – und die Brücke vom Wunsch zur Tat schlägt mentale Kontrastierung mit Wenn-Dann-Plänen (Oettingen, WOOP).

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Wenn Feedback zur Waffe wird – Avraham Kluger, Leanne Atwater und die Integrität von Feedbackprozessen

Feedback-Instrumente entwickeln Menschen nur, solange sie Entwicklung und Bewertung trennen – die Meta-Analyse von Kluger und DeNisi zeigt, dass über ein Drittel aller Feedback-Interventionen die Leistung senkt, sobald sie das Selbst statt die Aufgabe treffen, und Atwaters 360°-Forschung belegt, dass Mehrquellen-Feedback nur als Entwicklungswerkzeug trägt. Wer Feedback an Personalentscheidungen koppelt, verwandelt ein Werkzeug der Ermöglichung in eines der Macht – und zerstört mit einem einzigen manipulierten Prozess die psychologische Sicherheit einer ganzen Organisation.

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Aufschieben mit System – Angela Chu, Jihae Shin und die zwei Gesichter der Prokrastination

Die Forschung unterscheidet zwei Gesichter der Prokrastination – passives Ausweichen schadet Leistung und Gesundheit (Sirois), während aktives, selbst gewähltes Aufschieben nach Angela Chu und Jin Nam Choi leistungsneutral bleibt und nach Jihae Shin und Adam Grant in moderater Dosis sogar die Kreativität steigert (umgekehrte U-Kurve). Aufschieben mit System heißt: Problem laden, bewusst inkubieren lassen, mit festem Termin zurückkehren.

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Was eine Handlung mutig macht – Cynthia Pury, Stanley Rachman und die Psychologie des Mutes

Mut ist nicht Furchtlosigkeit, sondern Handeln trotz Furcht für ein sinnvolles Ziel – Rachmans Studien an Fallschirmspringern zeigen, dass die Mutigen dieselbe Furcht erleben wie andere und trotzdem handeln, und Pury rückt das Risiko ins Zentrum (allgemeiner vs. persönlicher Mut). Wer mutiges Handeln fördern will, betrachtet Handlungen statt Charaktere – und behält im Blick, dass Mut auch schädlichen Zielen dienen kann.

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Glück durch Schönheit – Lani Shiota und die Kunst, Schönes zu entdecken

Schönheit zu erkennen ist eine übbare Haltung – und Staunen (Awe, Lani Shiota) lässt das Ich für einen Moment kleiner und den Blick weiter werden. Ein Schönheits-Tagebuch stellt die Wahrnehmung darauf um, das Gute zu finden statt das Fehlende – Glück, das nichts kostet.

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