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Monat: April 2026

Das Kommunikations-Tanz-Manifest · ICH – vier Wertepaare für den inneren Dialog

Der innere Dialog ist der erste Tanz – vier Wertepaare (Zuhören, Benennen, Vielstimmigkeit, eigener Takt) zählen mehr als Antreiben, Wegdrücken, Kritiker und Verbiegen. Wer freundlich mit sich spricht (emotionale Granularität, inneres Team), spricht auch nach außen anders.

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Warum Anerkennung bei uns selbst beginnt – Jennifer Crocker und der Unterschied zwischen Lob und Anerkennung

Ein nur von außen abhängiger Selbstwert ist anfällig (Jennifer Crocker) – externe Anerkennung erreicht uns erst, wenn wir uns selbst anerkennen. Wer Lob (für Leistung) von Anerkennung (für die Person) unterscheidet und die eigene Einzigartigkeit würdigt, wird aufnahmefähig für die Wertschätzung anderer.

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Die schönste Unvollkommenheit ist die des anderen – Anna Bruk, Brené Brown und die Wissenschaft der gezeigten Verletzlichkeit

Der „beautiful mess effect“ (Bruk, Scholl & Bless 2018) zeigt, dass wir eigene Verletzlichkeit als Schwäche, dieselbe Offenheit bei anderen aber als Mut und Authentizität bewerten – gezeigte Unvollkommenheit ist deshalb kein Selbstoptimierungs-, sondern ein Beziehungsthema. Wer im Team echte Unfertigkeit zulässt, senkt die Schwelle für andere und schafft die Voraussetzung für Vertrauen und gemeinsames Lernen.

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Gib niemals auf, höchstens einen Brief – Heinz Erhardt, Emmy Werner und die Resilienz mit Augenzwinkern

Humor als kognitive Umbewertung (James Gross) schafft Abstand zur Schwere, und der „eine Brief“ führt von Passivität in Verbindung – laut Emmy Werners Kauai-Studie der stärkste Schutzfaktor für Resilienz. Nicht aufgeben heißt: in Kontakt treten.

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Begeisterung lässt sich nicht verordnen – Ryan, Deci und die Selbstbestimmung in Organisationen

Begeisterung bei der Arbeit ist kein Persönlichkeitsmerkmal und kein Steuerungshebel, sondern die Folge dreier Bedingungen – Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit –, deren Wirkung die Selbstbestimmungstheorie (Ryan/Deci, Gagné/Deci) und eine Meta-Analyse über 99 Studien belegen. Organisationen wecken sie nicht durch zusätzliche Anreize, sondern indem sie zuerst abbauen, was autonome Motivation in kontrollierte verwandelt.

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Denk dir nicht alles kaputt – Julie Norem und die Falle des Katastrophen-Probens

Weil das Gehirn Vorstellung und Wirklichkeit kaum trennt, bahnt ständiges Katastrophen-Proben „Angst-Autobahnen“ und einen Bestätigungsfehler – defensiver Pessimismus (Julie Norem) hilft nur, wenn ihm Handeln folgt. Wer die Analysekraft auf Chancen statt Schreckensbilder richtet und der eigenen Resilienz vertraut, denkt die Zukunft nicht länger kaputt.

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Status Quo Bias – Samuelson, Zeckhauser, Victoria Medvec und der Preis des Zögerns

Der Status Quo Bias von Samuelson und Zeckhauser erklärt, warum wir unverhältnismäßig oft beim Bekannten bleiben, obwohl Besseres verfügbar wäre – und die Bedauerns-Forschung von Gilovich und Victoria Medvec zeigt den Preis: Langfristig bereuen Menschen vor allem ihre Unterlassungen, nicht ihre Handlungen. Wer Gelegenheiten ergreifen will, braucht Wahrnehmung für ihr leises Klopfen, ein Entscheidungsdatum statt ewiger Analyse – und die Fünf-Jahres-Frage nach dem größeren Bedauern.

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Coaching ist Infrastruktur – Theeboom, Jones und die Wissenschaft der begleiteten Entwicklung

Drei Meta-Analysen belegen, dass begleitetes Coaching messbar wirkt (g = 0,43–0,74; δ = 0,36) und dass die Qualität der Arbeitsbeziehung (r = 0,41) mehr über den Erfolg entscheidet als jede Technik – Coaching ist damit kein Add-on, sondern Infrastruktur wirksamer Lernarchitekturen. Wer ohne ehrlichen, fordernden Spiegel arbeitet, erreicht selten, was möglich wäre; diesen Spiegel kann eine feste Partnerschaft tragen, ein KI-Modell nur ergänzen.

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