Negatives wirkt stärker als Positives – dieser Befund zieht sich so gleichmäßig durch die Psychologie, dass Roy Baumeister und drei Kolleginnen ihn 2001 zum Grundprinzip…
Leave a CommentStephanie Voss – L&D-Strategin und Autorin (Springer Gabler)
Negatives wirkt stärker als Positives – dieser Befund zieht sich so gleichmäßig durch die Psychologie, dass Roy Baumeister und drei Kolleginnen ihn 2001 zum Grundprinzip…
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Das Hoffnungsbarometer der Universität St. Gallen zeigt über Jahre, dass Menschen in ärmeren Regionen oft hoffnungsvoller in die Zukunft blicken als jene in wohlhabenden – Hoffnung folgt also nicht den Umständen, sondern der geteilten Deutung der Umstände. Wer Zukunft als gestaltbar liest, sieht mehr Möglichkeiten; die reife Form ist weder Schönfärberei noch Schwarzmalerei, sondern realistische Hoffnung, die die Lage klar sieht und dennoch nach Wegen sucht.
Comments closedSchönheit zu erkennen ist eine übbare Haltung – und Staunen (Awe, Lani Shiota) lässt das Ich für einen Moment kleiner und den Blick weiter werden. Ein Schönheits-Tagebuch stellt die Wahrnehmung darauf um, das Gute zu finden statt das Fehlende – Glück, das nichts kostet.
Leave a CommentErlebnisse und Geben machen glücklicher als Besitz (Elizabeth Dunn) – die Forschung bestätigt Helen Kellers „mit dem Herzen fühlen“. Das Wertvollste hat keinen Preis; wer ihm Zeit schenkt, lebt reicher.
Leave a Comment„Bewegtsein“ (kama muta, Seibt & Fiske) ist eine eigene Emotion – Gänsehaut und Wärme, wenn Verbundenheit sich vertieft. Die kleinen Wunder des Alltags sind genau diese Momente; wer hinschaut, bemerkt sie. (Das populäre „Atemzüge“-Zitat ist Maya Angelou nicht belegbar zuzuordnen und wurde ersetzt.)
Leave a CommentGeduld ist eine trainierbare Kompetenz, die das Verfolgen von Zielen erleichtert und das Wohlbefinden hebt (Sarah Schnitker) – kein passives Stillhalten. Wer im Rückblick erkennt, dass mancher Tiefpunkt ein Wendepunkt war, gewinnt das Vertrauen, Neues reifen zu lassen.
Leave a CommentSehnsucht ist eine eigene seelische Struktur, die uns über utopische Idealbilder in Bewegung hält (Scheibe, Freund & Baltes 2007) – Wünsche sind das Benzin des Lebens. Wer seine Sehnsüchte als Kompass nutzt und ihnen kleine, aktive Schritte gibt, hält die Reise lebendig.
Leave a CommentPositive Gefühle weiten das Denken und machen hilfsbereiter (Alice Isen) – Freude ist eine Ressource für kreatives, wirksames Handeln, kein Gegenteil von Produktivität. Wer aus guter Stimmung startet und sie teilt, hebt auch das Team.
Leave a CommentGlück zu sehr zum Ziel zu machen, kann unglücklicher machen (Mauss u. a. 2011) – das stützt Colettes zugeschriebenen Gedanken, dass wir das Glück suchen, nicht festhalten. Wer flüchtige Momente bemerkt und wieder loslässt, hält das Glück lebendig, statt es zu verfehlen.
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