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Schlagwort: PositivePsychologie

Das Glück wohnt in der Seele – Demokrit, Elizabeth Dunn und die Grenzen des Habens

Demokrits Fragment B171 – das Glück wohnt nicht in Herden und Gold, sondern in der Seele – wird von der modernen Forschung bestätigt: Materialistische Lebensziele gehen mit geringerem Wohlbefinden einher (Kasser), und Elizabeth Dunns Experimente zeigen, dass Geld vor allem dann glücklich macht, wenn es für andere ausgegeben wird. Euthymia, die Wohlgemutheit der Seele, entsteht aus Verbundenheit und Selbsterkenntnis – nicht aus Besitz.

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Mit sich selbst Frieden schließen – Selma Lagerlöf, Carol Ryff und die Wissenschaft der Selbstannahme

Selbstannahme ist nach Carol Ryffs Sechs-Faktoren-Modell eine tragende Dimension psychischen Wohlbefindens und nach Carl Rogers‘ Paradox die Bedingung echter Veränderung – nicht ihr Hindernis; Selma Lagerlöfs Weg von der kindlichen Lähmung zur ersten Literaturnobelpreisträgerin zeigt, wie aus angenommener Begrenzung ein eigener Weg wird. Wer drei Tage lang das eigene Selbstgespräch samt Kontext beobachtet, macht den ersten Schritt von der Selbstverurteilung zur Selbstannahme.

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Wohlbefinden und Sinn im Handeln – Carol Ryff und die sechs Säulen eines erfüllten Lebens

Psychisches Wohlbefinden ist nach Carol Ryff (1989) kein bloßes Gefühl, sondern Selbstverwirklichung entlang sechs Säulen, deren tragende „Sinn im Leben“ ist – gestützt von Sicherheit (Polyvagal) und Ausdauer (Grit nach Duckworth). Wer sich an einem Wofür ausrichtet und offen für andere Perspektiven bleibt, findet Wohlbefinden eher als Nebenprodukt denn als Ziel.

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Der „Diamant des Lebens“ – was uns wirklich gesund altern lässt

Der Lifespan Diamond von Kenneth und Mary Gergen beschreibt gesundes Altern als Zusammenspiel von vier sich wechselseitig verstärkenden Säulen – Beziehungen, Gesundheit, positive Grundhaltung und Aktivität –, wobei die Nun Study (2,5-facher Mortalitätsunterschied, rund zehn Jahre Lebenszeit) und die Harvard Study of Adult Development die Beziehungen als tragende Säule ausweisen. Wer gut altern will, behandelt Beziehungspflege deshalb als strategische Lebensaufgabe – nicht als Restposten im Kalender.

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