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Schlagwort: Motivation

Begeisterung lässt sich nicht verordnen – Ryan, Deci und die Selbstbestimmung in Organisationen

Begeisterung bei der Arbeit ist kein Persönlichkeitsmerkmal und kein Steuerungshebel, sondern die Folge dreier Bedingungen – Autonomie, Kompetenz und Zugehörigkeit –, deren Wirkung die Selbstbestimmungstheorie (Ryan/Deci, Gagné/Deci) und eine Meta-Analyse über 99 Studien belegen. Organisationen wecken sie nicht durch zusätzliche Anreize, sondern indem sie zuerst abbauen, was autonome Motivation in kontrollierte verwandelt.

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Die Kraft des Handelns – Michael Jordan und die Brücke vom Wollen zum Tun

Jordans belegtes „Failure“-Zitat zeigt: Erfolg entsteht durch Weiterhandeln trotz Scheitern. Verhalten braucht Wollen, Dürfen, Können und Ermöglichen (Rosenstiel) – und die Brücke vom Wunsch zur Tat schlägt mentale Kontrastierung mit Wenn-Dann-Plänen (Oettingen, WOOP).

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Die Kraft der kontinuierlichen Verbesserung – Teresa Amabile und das Prinzip der kleinen Schritte

Nicht der große Wurf, sondern sichtbarer kleiner Fortschritt treibt uns am stärksten an – Teresa Amabiles „Progress Principle“ (aus 12.000 Tagebucheinträgen). Wer große Ziele in kleinste Schritte zerlegt und den Fortschritt festhält, hält Motivation und Kaizen lebendig.

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Wem das Herz hüpft – die Sorben, Robert Vallerand und die Kraft der harmonischen Leidenschaft

Harmonische Leidenschaft – frei in die Identität eingebunden – setzt Energie frei, ohne auszubrennen, anders als die getriebene obsessive Form (Vallerand & Mageau). „Wem das Herz hüpft“, dem wird der Weg gangbar, weil das Ziel von innen zieht; die Herz-hüpft-Probe hilft, Pflicht von echtem Antrieb zu unterscheiden.

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Wünschen ist Leben – Rilke, Susanne Scheibe und die Kraft der Sehnsucht

Sehnsucht ist eine eigene seelische Struktur, die uns über utopische Idealbilder in Bewegung hält (Scheibe, Freund & Baltes 2007) – Wünsche sind das Benzin des Lebens. Wer seine Sehnsüchte als Kompass nutzt und ihnen kleine, aktive Schritte gibt, hält die Reise lebendig.

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Die Freiheit des Loslassens – Ajahn Chah, Jutta Heckhausen und die Kunst, Ziele zu verabschieden

Loslassen ist nach Jutta Heckhausens Lebensspannen-Theorie keine Schwäche, sondern die zweite Hälfte gelingender Selbstregulation – und Wroschs Studien zeigen, dass es Wohlbefinden nur dann freisetzt, wenn auf das Verabschieden unerreichbarer Ziele ein neues Andocken folgt (Disengagement plus Reengagement). Ajahn Chahs überlieferter Dreischritt vom kleinen zum vollständigen Loslassen bekommt damit eine empirische Übersetzung: Frieden wächst mit dem, was wir geordnet ziehen lassen.

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Motivation kann man nicht erzeugen – Judith Harackiewicz, Rolf Arnold und die Hebammenkunst der Führung

Motivation lässt sich nicht erzeugen, nur ermöglichen – das Science-Feldexperiment von Hulleman und Harackiewicz (2009) zeigt, dass Interesse und Leistung steigen, wenn Menschen den Nutzen einer Sache selbst formulieren, nicht wenn er ihnen vorgesagt wird. Die Führungskraft ist Hebamme der Motivation: Sie stellt die Sinn-Frage und zieht sich dann zurück.

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