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Schlagwort: Kommunikation

Spiral Dynamics im Gespräch – wenn Ich-Denker und Wir-Denker aneinander vorbeireden

Gesprächsreibung ist oft ein Aufeinanderprallen von Wertesystemen – Ich-Denker und Wir-Denker reden mit denselben Worten über verschiedene Welten. Wer die eigenen Denkfallen (Rechthaben, Ego-Schutz; Garvey Berger) bemerkt, vollzieht im Gespräch den Schritt von ego zu eco (Scharmer) und versteht, statt sich zu reiben.

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Kommunikation neu denken – vom Sender-Empfänger zum Effectuation-Prinzip

Kommunikation ist kein linearer Versand, sondern ko-kreativ – Saras Sarasvathys Effectuation (mit Vorhandenem starten, Überraschungen nutzen, das Steuerbare steuern) macht Gespräche in Unsicherheit handlungsfähig. Wer effektual spricht, gewinnt nicht, sondern gestaltet gemeinsam.

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Warum ich „Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen“ geschrieben habe

Gespräche scheitern oder gelingen selten an Inhalten, sondern an Haltung, Deutungsmustern und unbewussten Prozessen – das ist die Kernthese meines Buchs „Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen“ (Springer Gabler, 2023), das Polyvagal-Theorie, somatische Marker, Konstruktivismus und Feedback-Forschung zu einem handhabbaren Gesprächsmodell verbindet. Wer Kommunikation als Haltung statt als Technik versteht, bereitet Gespräche zuerst im eigenen Nervensystem vor – nicht in den Folien.

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Das Kommunikations-Tanz-Manifest – vier Wertepaare für Gespräche auf Augenhöhe

Nach dem Vorbild des Agilen Manifests setzt das Kommunikations-Tanz-Manifest vier gewichtete Wertepaare für Gespräche auf Augenhöhe – Resonanz, Zuhören, Haltung und das Finden des Takts zählen mehr als Rechthaben, Reden, Technik und Plan. Ein Gespräch entsteht im Zwischenraum: Wer aufhört zu senden, beginnt zu tanzen.

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Warum Gerüchte und Fehlinformationen so hartnäckig sind – und was wir dagegen tun können

Der Continued Influence Effect erklärt, warum Gerüchte Korrekturen überleben – kognitive Treiber wie der Illusory Truth Effect (Lisa Fazio: selbst vorhandenes Wissen schützt nicht), soziale Zugehörigkeit und emotionale Aufladung stabilisieren Fehlinformation, wie die Übersichtsarbeit von Ecker und Lewandowsky (2022) zeigt. Wirksam dagegen sind Pre-Bunking vor heiklen Themen und Debunking mit klarer Alternativerklärung, Quellenglaubwürdigkeit, Empathie und Wiederholung über mehrere Kanäle.

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Die Macht der Worte – besonders im virtuellen Gespräch

Weil der virtuelle Raum die meisten Sicherheitssignale des Nervensystems herausfiltert, wird die Wortwahl zum wichtigsten Kanal der Co-Regulation – Worte aktivieren über Damasios somatische Marker (Body-Loop und As-if-Body-Loop) messbare Körperreaktionen, und die BAWL-R von Melissa Võ belegt die emotionale Ladung von über 2.900 deutschen Wörtern empirisch. Wer virtuell führt, kultiviert deshalb bewusst wertschätzende Sprache, meidet Killer-Wörter und nutzt Wenn-Dann-Pläne, um die eigene Wortwahl im Meeting zu verändern.

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Wer dir gegenübersitzt, entscheidet mit – über deinen Stresszustand

Die Polyvagal-Theorie von Stephen Porges erklärt, warum unser Stresszustand im Gespräch vom Nervensystem des Gegenübers mitentschieden wird – über Neurozeption, drei autonome Zustände und Co-Regulation durch Blick, Stimme, Atmung und Haltung. Wer schwierige Gespräche führen will, reguliert deshalb zuerst das eigene Nervensystem und sendet dann aktiv Sicherheitssignale; Deb Danas Glimmer und das Partner-Experiment machen das im Alltag trainierbar.

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