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Schlagwort: ChangeManagement

Wenn der Tag rau wird – Ann Masten, George Bonanno und die Gewöhnlichkeit der Resilienz

Resilienz ist die häufigste Reaktion auf Belastung, nicht die Ausnahme – Ann Masten („ordinary magic“) und George Bonanno zeigen, dass sie aus ganz normalen menschlichen Systemen erwächst. Wer Grübeln vom Verarbeiten trennt und Stützsysteme nutzt, übersteht raue Tage und kann an ihnen wachsen (posttraumatisches Wachstum).

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Verordnet oder gewachsen – Kurt Lewin, Friedemann Nerdinger und der Unterschied zwischen Change Management und Organisationsentwicklung

Change Management steuert Wandel von oben und behandelt Betroffene als Empfänger fertiger Konzepte, während Organisationsentwicklung sie zu Beteiligten macht und auf dem gesamten System aufbaut (Lewin, Nerdinger, Ulich, von Rosenstiel). Wer Menschen nur informiert, bekommt Compliance; wer sie beteiligt, baut Lernfähigkeit auf – und genau das unterscheidet eine umgebaute von einer lernenden Organisation.

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Veränderung gelingt, wenn Menschen mitkommen können – nicht müssen

Wandel scheitert an der Zeit-Asymmetrie zwischen oben und unten – echter Wandel sitzt in den Grundannahmen (Schein) und im inneren Übergang (Bridges) und emergiert aus Selbstorganisation (Wheatley). Wer Betroffene zu Beteiligten macht und Übergangszeit gibt, macht Veränderung tragfähig.

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Warum Gerüchte und Fehlinformationen so hartnäckig sind – und was wir dagegen tun können

Der Continued Influence Effect erklärt, warum Gerüchte Korrekturen überleben – kognitive Treiber wie der Illusory Truth Effect (Lisa Fazio: selbst vorhandenes Wissen schützt nicht), soziale Zugehörigkeit und emotionale Aufladung stabilisieren Fehlinformation, wie die Übersichtsarbeit von Ecker und Lewandowsky (2022) zeigt. Wirksam dagegen sind Pre-Bunking vor heiklen Themen und Debunking mit klarer Alternativerklärung, Quellenglaubwürdigkeit, Empathie und Wiederholung über mehrere Kanäle.

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