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Kategorie: Lernende Organisation

In der VUCA-Welt navigieren – was der Begriff wirklich meint

VUCA (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) ist keine Sammelvokabel für „schwierig“, sondern eine Landkarte mit vier verschiedenen Antworten: Puffer, Information, Struktur, Experiment. Wer unterscheidet, welche Art Unsicherheit gerade vorliegt, reagiert passgenau – und macht die Organisation anpassungsfähig.

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Acht Buchstaben systemischer Führung – Rolf Arnolds SANTIAGO und das richtige Maß

„Wenn du eine Saite zu fest spannst, zerreißt sie. Wenn du sie zu lose spannst, kannst du nicht darauf spielen“ – diese Parabel aus dem Sona Sutta (Aṅguttara Nikāya 6.55) führt direkt ins Zentrum von Rolf Arnolds systemischer Führungslehre.

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Eingewoben – Rachel Carson, Systemdenken und das Lernen in Beziehungen

„In nature, nothing exists alone“ – diese Beobachtung Rachel Carsons aus Silent Spring (1962, Kapitel 2) trägt eine Pointe, die weit über die Ökologie hinausgeht. Wer Pflanzen, Insekten, Vögel und Klima als isolierte Bausteine versteht, versteht das Ökosystem nicht.

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Üben als Daseinsweise – Anders Ericsson, das SANTIAGO-Prinzip und die Forschung zum dauerhaften Lernen

„Tout est difficile avant d’être facile“ – dieses Sprichwort wird oft als französische Volksweisheit zitiert, ist aber im westlichen Schrifttum erstmals 1732 in Thomas Fullers Gnomologia als Proverb 560 belegt; eine ältere persische Spur führt zu Saadi von Schiraz. Die Pointe trifft den Anfang jeder Lernkurve – die ersten Töne quietschen, die ersten Sätze stocken, die ersten Schritte sind schwer. Aber sie sagt nur die halbe Geschichte.

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Die vier Phasen der Veränderung – warum Geschwindigkeit nicht das Maß ist

Percy Bysshe Shelley schrieb 1816 in Mutability: „Nought may endure but Mutability.“ Heraklit hatte zweitausend Jahre vorher dasselbe gemeint, wenn auch ohne die populäre Formel vom „einzig Beständigen“, die später aus seiner Philosophie kristallisiert wurde.

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Napoleon Bonaparte als modernes Führungsvorbild? Ein zweischneidiges Lehrstück

Napoleons Führungsstil war für seine Zeit erstaunlich modern – dialogisch nah am Team, ergebnisorientiert, mit klarer Eigenverantwortung. Seine 18 dokumentierten Prinzipien (Iodice 2022) tauchen heute fast wortgleich in zeitgenössischen Leadership-Modellen wieder auf, auch in Rolf Arnolds SANTIAGO-Prinzip. Sein Fall zeigt aber auch: Werteorientierung und Wirksamkeit lassen sich nicht trennen.

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Veränderung gelingt, wenn Menschen mitkommen können – nicht müssen

Wandel scheitert an der Zeit-Asymmetrie zwischen oben und unten – echter Wandel sitzt in den Grundannahmen (Schein) und im inneren Übergang (Bridges) und emergiert aus Selbstorganisation (Wheatley). Wer Betroffene zu Beteiligten macht und Übergangszeit gibt, macht Veränderung tragfähig.

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