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Kategorie: Innere Haltung

Was du hältst, halte fest – Klara von Assisi und die Anatomie der Beharrlichkeit

Klara von Assisi (1193/94–1253) verließ als 18-Jährige nachts ihr adeliges Elternhaus, ließ sich von Franziskus die Haare scheren und gründete einen radikal armen Frauenorden – gegen den Willen ihrer Familie, gegen kanonisches Recht und gegen vier Päpste, bis sie ihre eigene Ordensregel zwei Tage vor ihrem Tod bestätigt bekam. Ihr berühmter Satz an Agnes von Prag – Was du hältst, halte fest.

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Richtung statt Ziel – Carl Rogers, Sonja Lyubomirsky und die Forschung zur prozessorientierten Lebensführung

„The good life is a process, not a state of being. It is a direction not a destination“ – diese vollständige Maxime aus Carl Rogers‘ On Becoming a Person (1961, Kapitel „A Therapist’s View of the Good Life“) steht am Ende einer der einflussreichsten therapeutischen Traditionen des 20.

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Wenn der Weg durch die Hölle führt – Viktor Frankl, Edith Eger und die Forschung zur sinn-orientierten Resilienz

„If you’re going through hell, keep going“ – diese Maxime wird Winston Churchill zugeschrieben, lässt sich in seinen verifizierten Reden und Schriften aber nicht belegen. Die International Churchill Society führt sie auf ihrer Liste fragwürdig zugeschriebener Zitate.

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Bei sich bleiben unter Druck – Michelle Obama, Cynthia Pury und die Forschung zur moralischen Mut

„Do what you think is right. There will always be someone who thinks differently“ – diese Maxime wird Michelle Obama zugeschrieben und zirkuliert in verschiedenen Versionen. Eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden; der Gedanke ist konsistent mit der Haltung, die sie in Becoming (2018) und The Light We Carry (2022) ausführlich entwickelt.

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Was Niederlagen lehren können – Kelly McGonigal, Amy Edmondson und die Forschung zum produktiven Scheitern

„Die Besten haben keine Angst vor Niederlagen. Sie gehören zum Erfolg dazu“ – diese Maxime wird Danny DeVito zugeschrieben, eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden. Der Gedanke selbst ist aber konsistent mit einer breiten Forschungslinie.

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Was Justine Moritz wirklich sagte – Mary Shelley, Fredrickson und das Maß der positiven Haltung

„Live, and be happy, and make others so“ – dieser Satz aus Mary Shelleys Frankenstein (1818) zirkuliert heute als positiv-psychologisches Motto, ist im Original aber tragisch verortet. Er fällt in Kapitel 8 als letzte Worte der unschuldig zum Tode verurteilten Justine Moritz an ihre Freundin Elizabeth. Eine sterbende junge Frau wünscht der Bleibenden, was ihr selbst genommen wird.

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Aus der Komfortzone heraus – Seneca, Yerkes-Dodson und die Forschung zum Wagen

„Wer Großes versucht, ist bewundernswert, auch wenn er fällt“ – diese Maxime kursiert unter Senecas Namen, ist in dieser exakten Form in seinen Werken aber nicht direkt nachweisbar. Sie umkreist Gedanken, die er in De Providentia und in den Epistulae Morales mehrfach formuliert hat: Das Wagen selbst ist eine moralische Größe, unabhängig davon, ob das Ergebnis gelingt.

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Wo liegt die Ursache? – Rotter, Bandura und die Forschung zu inneren und äußeren Kontrollüberzeugungen

„All actions, all works, all karma belong to nature, not to the divine. It is man who determines his earthly fate“ – diese populäre englische Übersetzung einer Passage aus der Bhagavad Gita (Kapitel 3) trägt eine produktive Spannung in sich. Handlungen entstehen aus der Natur, aber der Mensch ist für sein Schicksal verantwortlich. Julian B.

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