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Schlagwort: Wertschätzung

Warum Anerkennung bei uns selbst beginnt – Jennifer Crocker und der Unterschied zwischen Lob und Anerkennung

Ein nur von außen abhängiger Selbstwert ist anfällig (Jennifer Crocker) – externe Anerkennung erreicht uns erst, wenn wir uns selbst anerkennen. Wer Lob (für Leistung) von Anerkennung (für die Person) unterscheidet und die eigene Einzigartigkeit würdigt, wird aufnahmefähig für die Wertschätzung anderer.

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Authentizität am Arbeitsplatz – Goethe, Herminia Ibarra und das „Von Herzen, aber nicht starr“

Echte Kommunikation muss „von Herzen gehen“ (Goethe) – aber Authentizität ist nach Herminia Ibarra kein starrer Kern, sondern anpassungsfähig: von Herzen kommunizieren und sich zugleich entwickeln dürfen. Konkrete, ehrliche Anerkennung ist der überprüfbar echte Weg von Herz zu Herz.

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Das Herz als Schlüssel – Novalis, Jennifer Stellar und die Physiologie des Mitgefühls

Novalis‘ Fragment vom Herzen als Schlüssel der Welt wird von Jennifer Stellars Forschung fast wörtlich eingelöst – Mitgefühl verlangsamt messbar den Herzschlag und aktiviert den Vagusnerv, den Träger von Sicherheit und Zuwendung. Mitgefühl ist dabei mehr als Gefühl: Es öffnet Türen im Leben anderer, oft mit nichts als Aufmerksamkeit und einer hergestellten Verbindung – die Türöffner-Woche macht daraus eine Praxis.

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Sarkasmus, Ironie, Zynismus – Li Huang, Olga Stavrova und die Gewürzkunde des Gesprächs

Sarkasmus steigert nach Li Huangs Experimenten die Kreativität von Sendern und Empfängern, erzeugt aber Konflikt, wo kein Vertrauen trägt – und das „zynische Genie“ entlarven Olga Stavrovas Daten von 200.000 Menschen aus 30 Ländern als Illusion: Zynischere Menschen schneiden bei Kompetenztests schlechter ab. Für wertschätzende Gespräche gilt die Gewürzkunde: Ironie dosiert, Sarkasmus nur unter Vertrauten und nie nach unten, Zynismus gar nicht – nachwürzen geht, entsalzen nicht.

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