Nicht die seltenen großen Ereignisse tragen unser Wohlbefinden, sondern die Häufigkeit kleiner Momente (Tamlin Conner).
Leave a CommentStephanie Voss – L&D-Strategin und Autorin (Springer Gabler)
Nicht die seltenen großen Ereignisse tragen unser Wohlbefinden, sondern die Häufigkeit kleiner Momente (Tamlin Conner).
Leave a CommentGlück zu sehr zum Ziel zu machen, kann unglücklicher machen (Mauss u. a. 2011) – das stützt Colettes zugeschriebenen Gedanken, dass wir das Glück suchen, nicht festhalten. Wer flüchtige Momente bemerkt und wieder loslässt, hält das Glück lebendig, statt es zu verfehlen.
Leave a CommentAugenhöhe entsteht nicht durch Worttechnik, sondern durch Präsenz: Weil man nicht nicht kommunizieren kann (Watzlawick) und weil Achtsamkeit (Langer) erst die feinen Signale sichtbar macht, gelingt das Gespräch, wenn man erst versteht und dann verstanden werden will (Covey). Wer im Hier und Jetzt bleibt, statt der Antwort vorauszueilen, führt Gespräche, die bereichern statt begrenzen.
Achtsamkeit wirkt – aber nur als geübte Praxis, nicht als Etikett: Ute Hülshegers Studien zeigen weniger Erschöpfung und mehr Zufriedenheit bei tatsächlich achtsamen Beschäftigten. Eine ehrliche Mini-Übung schlägt jedes Buzzword.
Leave a CommentDie Harvard-Studie von Killingsworth und Gilbert zeigt mit 2.250 Teilnehmenden, dass unsere Gedanken in fast 47 Prozent der wachen Zeit abschweifen und der wandernde Geist messbar unglücklicher ist – während Wendy Hasenkamps fMRT-Forschung das Bemerken des Abschweifens als trainierbaren Vier-Phasen-Zyklus beschreibt und Amishi Jha belegt, dass schon etwa zwölf Minuten tägliche Aufmerksamkeitsübung die Aufmerksamkeit unter Belastung schützen. Präsenz ist damit keine Wellness-Floskel, sondern eine messbare, lernbare Kompetenz für Wohlbefinden, Lernen und gute Gespräche.
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