Über das, was (in Organisationen) Wirkung hat — auch dann, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Comments closedStephanie Voss – L&D-Strategin und Autorin (Springer Gabler)
Über das, was (in Organisationen) Wirkung hat — auch dann, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Comments closedWahrnehmung ist keine passive Aufnahme der Welt, sondern eine aktive Konstruktion, die Kategorien, Sprache und Erwartung formen – Boroditsky und Barrett zeigen das für Raum, Zeit und sogar Emotionen. Wer das ernst nimmt, deutet abweichende Sichtweisen im Team nicht als Sturheit, sondern als andere Konstruktionen derselben Realität und fragt „Was siehst du, das ich nicht sehe?“.
Comments closedResilienz ist die häufigste Reaktion auf Belastung, nicht die Ausnahme – Ann Masten („ordinary magic“) und George Bonanno zeigen, dass sie aus ganz normalen menschlichen Systemen erwächst. Wer Grübeln vom Verarbeiten trennt und Stützsysteme nutzt, übersteht raue Tage und kann an ihnen wachsen (posttraumatisches Wachstum).
Leave a CommentSofortiges Gruppen-Brainstorming kostet Ideen (Production Blocking, Diehl & Stroebe) und überhört die Leisen (Cain) – stilles Vordenken vor dem Austausch bringt mehr, vielfältigere und inklusivere Ergebnisse.
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Das Hoffnungsbarometer der Universität St. Gallen zeigt über Jahre, dass Menschen in ärmeren Regionen oft hoffnungsvoller in die Zukunft blicken als jene in wohlhabenden – Hoffnung folgt also nicht den Umständen, sondern der geteilten Deutung der Umstände. Wer Zukunft als gestaltbar liest, sieht mehr Möglichkeiten; die reife Form ist weder Schönfärberei noch Schwarzmalerei, sondern realistische Hoffnung, die die Lage klar sieht und dennoch nach Wegen sucht.
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Comments closedAufgabenwechsel hinterlässt „Aufmerksamkeitsreste“ und senkt die Leistung (Sophie Leroy) – äußere und innere Stille sind die Bedingung für fokussiertes, gutes Arbeiten. Aufgaben sauber abschließen/parken und stille Zonen schaffen löst den Rest auf.
Leave a CommentGroßgruppenarbeit wirkt nicht durch Methoden, sondern durch Architektur (Janoff & Weisbord, Future Search): Auftragsklärung, Beteiligungslogik, Dramaturgie, Verankerung. Wer die Methode nach der Beteiligungslogik wählt und den Anschluss vorab plant, erzeugt Ergebnisse, die getragen werden.
Leave a CommentPsychologisches Kapital – Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz und Optimismus – ist nach der Meta-Analyse von Avey, Reichard, Luthans und Mhatre (2011) eine messbare und, anders als Persönlichkeit, entwickelbare Ressource, die mit Zufriedenheit, Bindung und Leistung zusammenhängt. Organisationen bauen Hoffnung nicht durch Zweckoptimismus auf, sondern indem sie Ziele in mehrere gangbare Wege übersetzen und die Energie sichern, sie zu gehen.
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