Über das, was (in Organisationen) Wirkung hat — auch dann, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Comments closedStephanie Voss – L&D-Strategin und Autorin (Springer Gabler)
Über das, was (in Organisationen) Wirkung hat — auch dann, wenn es nicht ausgesprochen wird.
Comments closedAufgabenwechsel hinterlässt „Aufmerksamkeitsreste“ und senkt die Leistung (Sophie Leroy) – äußere und innere Stille sind die Bedingung für fokussiertes, gutes Arbeiten. Aufgaben sauber abschließen/parken und stille Zonen schaffen löst den Rest auf.
Leave a CommentGroßgruppenarbeit wirkt nicht durch Methoden, sondern durch Architektur (Janoff & Weisbord, Future Search): Auftragsklärung, Beteiligungslogik, Dramaturgie, Verankerung. Wer die Methode nach der Beteiligungslogik wählt und den Anschluss vorab plant, erzeugt Ergebnisse, die getragen werden.
Leave a CommentPsychologisches Kapital – Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz und Optimismus – ist nach der Meta-Analyse von Avey, Reichard, Luthans und Mhatre (2011) eine messbare und, anders als Persönlichkeit, entwickelbare Ressource, die mit Zufriedenheit, Bindung und Leistung zusammenhängt. Organisationen bauen Hoffnung nicht durch Zweckoptimismus auf, sondern indem sie Ziele in mehrere gangbare Wege übersetzen und die Energie sichern, sie zu gehen.
Comments closedZufriedenheit ist keine Belohnung am Karriereende, sondern eine Lernvoraussetzung – Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie zeigt, dass sie das Denk- und Handlungsrepertoire erweitert, und die SOEP-Längsschnittdaten belegen, dass materieller Zugewinn ab einem gewissen Niveau keine Zufriedenheit mehr kauft. Für Führung und L&D heißt das: Wer Lernkultur will, baut zuerst am inneren Boden der Menschen.
Leave a CommentKreative Lösungen entstehen in defokussierter Aufmerksamkeit und Inkubation (Shelley Carson) – also in der stillen Pause, nicht unter Dauerdruck. Wer Fragen bewusst beiseitelegt und Leere zulässt, bekommt mehr originelle Ideen.
Leave a CommentSLII® lehrt, Kompetenz und Motivation situativ zu lesen – doch ohne reflektierte eigene Deutungsmuster wird das dynamische Modell zur Schablone, wie auch die empirische Kritik (Graeff 1997, Vecchio et al. 2009) nahelegt. Wirksame Führung beginnt deshalb mit Haltung: Rolf Arnolds Formel „Erforsche Deine eigene Regelhaftigkeit“ macht aus dem Führungsmodell erst ein lebendiges Werkzeug – idealerweise mit vorgelagertem Haltungsworkshop.
Leave a CommentZufriedenheit ist nach Amabiles Progress Principle der Treibstoff wirksamer Arbeit – kleine, sichtbare Fortschritte heben Stimmung, Kreativität und Ausdauer –, kippt aber zur Bremse, sobald sie zur selbstgenügsamen Komfortzone erstarrt. Wirksame Teams halten beides zusammen: Sie feiern ihre small wins und benennen zugleich die Kante, an der es zu bequem wird.
Comments closedMenschen übersehen systematisch die Verbesserung durch Weglassen (Adams u. a., Nature 2021) – Subtraktion kostet mehr Denkarbeit, also fügen wir hinzu. Wer „Was kann weg?“ zur festen Frage macht, hält Prozesse, Texte und Organisationen schlank und sichtbar.
Leave a CommentDer innere Dialog ist der erste Tanz – vier Wertepaare (Zuhören, Benennen, Vielstimmigkeit, eigener Takt) zählen mehr als Antreiben, Wegdrücken, Kritiker und Verbiegen. Wer freundlich mit sich spricht (emotionale Granularität, inneres Team), spricht auch nach außen anders.
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