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Schlagwort: Partizipation

Wenn viele mitgestalten – warum Großgruppenarbeit Architektur braucht, keine Methoden-Show

Großgruppenarbeit wirkt nicht durch Methoden, sondern durch Architektur (Janoff & Weisbord, Future Search): Auftragsklärung, Beteiligungslogik, Dramaturgie, Verankerung. Wer die Methode nach der Beteiligungslogik wählt und den Anschluss vorab plant, erzeugt Ergebnisse, die getragen werden.

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Gespräche auf Augenhöhe – Mary Parker Follett, Rolf Arnold und die Kraft des „Power-with“

Gemeinschaftliche Lösungen entstehen nach Mary Parker Follett (1924) durch „power with“ statt „power over“ – durch Integration der Interessen statt Durchsetzen oder Nachgeben. Wer nach dem Meeting die eigene Gesprächshaltung reflektiert (Arnold), baut die Augenhöhe, auf der solche Lösungen wachsen.

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Partizipation, aber bitte „richtig“ – Sherry Arnstein, Straßburger/Rieger und die Stufen echter Beteiligung

Sherry Arnsteins Beteiligungsleiter von 1969 und die Partizipationspyramide von Straßburger und Rieger unterscheiden, was im Alltag verschwimmt – Manipulation und Alibi-Beteiligung, legitime Vorstufen wie Information und Mitwirkung, und echte Partizipation von Open Space bis Barcamp. Entscheidend ist nicht die Höhe der Stufe, sondern die Ehrlichkeit über sie: Beteiligung, die keine ist, zerstört Vertrauen – der ehrliche Eröffnungssatz über Entschiedenes und Gestaltbares ist die billigste Vertrauensinvestition.

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Veränderung gelingt, wenn Menschen mitkommen können – nicht müssen

Wandel scheitert an der Zeit-Asymmetrie zwischen oben und unten – echter Wandel sitzt in den Grundannahmen (Schein) und im inneren Übergang (Bridges) und emergiert aus Selbstorganisation (Wheatley). Wer Betroffene zu Beteiligten macht und Übergangszeit gibt, macht Veränderung tragfähig.

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