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„Calmness of mind is one of the beautiful jewels of wisdom“ – schreibt James Allen 1903 im Schlusskapitel seines kleinen Klassikers As a Man Thinketh. Innere Ruhe, sagt Allen, sei „das Ergebnis langer und geduldiger Selbstbeherrschung“ – Zeichen einer gereiften Erfahrung und einer mehr als gewöhnlichen Kenntnis der Gesetze des Denkens.
„Notre vraie richesse: les heures où nous n’avons rien fait. Elles seules nous façonnent, nous individualisent, nous distinguent“ – schreibt Emil Cioran (1911–1995) in seinen Cahiers (1957–1972).
„The mind is the king of the senses; the breath is the king of the mind“ – schreibt B.K.S. Iyengar (1918–2014), der einflussreichste Yoga-Lehrer des zwanzigsten Jahrhunderts, in Light on Pranayama (1981).
Finde dich, sei dir selber treu, lerne dich verstehen, folge deiner Stimme, nur so kannst du das Höchste erreichen – dieser Satz wird Bettina von Arnim zugeschrieben und steht in vielen Zitatkalendern. Belastbar nachweisen lässt er sich in ihrem Werk so nicht – aber die Pointe trifft, was sie in Die Günderode (1840) tatsächlich geschrieben hat: Selbstdenken ist der höchste Mut.
„Remember, happiness doesn’t depend upon who you are or what you have, it depends solely on what you think“ – dieser Satz wird im Zitatebetrieb häufig Andrew Carnegie zugeschrieben, dem Stahlindustriellen. Tatsächlich stammt er von Dale Carnegie, dem amerikanischen Bestsellerautor von How to Win Friends and Influence People (1936) und How to Stop Worrying and Start Living (1948).