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Schlagwort: Stille

Die Kraft der Stille – die fruchtbare Pause im Wandel

Stille ist im Wandel kein Leerlauf, sondern die fruchtbare „neutrale Zone“ (Bridges) bzw. der Presencing-Stillpunkt (Scharmer), aus dem Neues entsteht – die Trauer-Phasen (Kübler-Ross) zeigen denselben Bogen. Wer Enden benennt, Pausen zulässt und in die Stille hört, hilft sich und seiner Organisation, schneller und klarer zu lernen.

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Die Kraft der Stille – Christopher Long, das Default Mode Network und die produktive Einsamkeit

Gewählte Einsamkeit (solitude) ist kein Rückzug, sondern einer der produktivsten Zustände des Geistes – Long und Averill, die Forschung zum Default Mode Network und Csikszentmihalyi zeigen, dass kreative Verknüpfungen und Einsichten gerade in Phasen scheinbarer Untätigkeit entstehen. Wer bewusst Räume für Stille einbaut, schafft die Voraussetzung für Lerntiefe, Originalität und fundierte Entscheidungen.

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Wenn es still wird – Helen Ebaugh, Peggy Thoits und die Zeit nach der Rolle

Wenn eine prägende Lebensrolle endet – Auszug der Kinder, Ruhestand, Trennung –, beginnt nach Helen Ebaughs Rollenausstiegs-Forschung ein Vakuum zwischen alter und neuer Identität, dessen Bewältigung nach Peggy Thoits‘ Identitäts-Akkumulations-Hypothese messbar davon abhängt, wie viele Identitätsstränge ein Mensch neben der verlorenen Rolle besitzt. Die Stille danach ist deshalb kein Loch, sondern eine Baustelle: Wer Identitätsstränge pflegt – am besten schon vor dem Übergang –, steht beim Rollenverlust auf den verbleibenden.

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