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Autor: Stephanie Voss

Ich bin Stephanie Voss – Diplom-Oecotrophologin (Universität Kiel), Doppelmaster in Erwachsenenbildung und Organisationsentwicklung (TU Kaiserslautern) und zweifache Springer-Gabler-Autorin. Seit über zwei Jahrzehnten arbeite ich im Learning & Development der Pharmaindustrie an Lernen, das nicht im Seminarraum endet, sondern Kultur formt: kollaborativ, ermöglichend und anschlussfähig an die Komplexität, in der Organisationen heute arbeiten.

Mein Ansatz verbindet moderne Lernformate mit Technologie – KI-gestützte Lernempfehlungen, Social Blended Learning, E-Learning-Architekturen, Coaching- und Führungsentwicklungsprogramme sowie Trainings zu unbewussten Vorurteilen.

Meinen Master in Erwachsenenbildung habe ich bei Rolf Arnold an der TU Kaiserslautern absolviert, den Master in Organisationsentwicklung ebendort. 2014 wurde ich mit dem Human Resources Excellence Award ausgezeichnet, 2015 erneut nominiert. Mein Lernverständnis ist konstruktivistisch geprägt: Menschen werden nicht belehrt, sondern in ihrer eigenen Sinngebung ermöglicht.

Bei Springer Gabler sind zwei Bücher von mir erschienen: „Erfolgreich Gespräche im Berufsalltag führen" (2023, mit einem Geleitwort von Rolf Arnold) und „Arbeitstagungen mit Großgruppen erfolgreich partizipativ gestalten" (2025, mit einem Geleitwort von Werner Sauter).

Hier schreibe ich die Serie „Mut tut gut" – von der inneren Haltung über Wahrnehmung und Begegnung bis zum wirksamen Handeln und zur lernenden Organisation. Sie folgt einer Frage: Wie schaffen wir Räume, in denen Menschen Mut entwickeln dürfen?

E-Mail-Absender „Pharma“: personalisierte E-Mails als Türöffner (Buchbeitrag, 2021)

Der Beitrag ordnet personalisierte E-Mails in eine Omnichannel-Strategie ein und belegt mit Branchen-Benchmarks (INXMAIL 2021: 28,3 % Öffnungsrate), warum sie ein wirksames Kundenbindungsinstrument sind. Entscheidend sind Regelmäßigkeit, Wiedererkennbarkeit und crossfunktional abgestimmte, individuell zusammengestellte Inhalte.

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Nachhaltige Veranstaltungen der Pharmaindustrie: Quantensprünge mit virtuellen und hybriden Formaten (Buchbeitrag, 2021)

Der Beitrag zeigt, dass die nachhaltige Transformation von Bildungsangeboten der Pharmaindustrie in virtuelle und hybride Formate mehr verlangt als Moderationstechnik – sie braucht Rahmen, Haltung und Motivation. Didaktisch tragen vor allem ermöglichende Formate, wirtschaftlich überzeugen sie über die echten Kosten inklusive Opportunitätskosten.

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Lernen auf den Kopf gestellt: das Flipped Seminar als Blended-Learning-Konzept (Fachartikel, Healthcare Marketing, 2015)

Der Artikel beschreibt das Flipped Seminar als Blended-Learning-Konzept, bei dem die virtuelle Wissensphase dem Präsenztraining vorausgeht und so Transfer, Effizienz und Nachhaltigkeit erhöht – im beschriebenen Fall mit 63 % weniger Präsenzseminaren und rund 1.496 eingesparten Reisestunden. Acht Praxisfaktoren zeigen, worauf es bei der Gestaltung ankommt.

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Die Bedeutung der Stimm- und Körperpräsenz (Masterarbeit, GRIN Verlag, 2021)

Die Masterarbeit verbindet Polyvagaltheorie (Porges), Systemtheorie (Luhmann) und Theory U (Scharmer), um zu zeigen, warum Stimm- und Körperpräsenz in virtueller interner Kommunikation über Verstehen und Vertrauen entscheiden. Sie bildet das wissenschaftliche Fundament vieler Themen der Serie Mut tut gut.

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Gib dem Kummer Worte – Shakespeare, Amy Edmondson und die Resilienz von Teams

Resilienz ist nicht nur individuelle Stärke, sondern eine kollektive Kapazität von Teams, sich gemeinsam von Rückschlägen zu erholen (Stoverink et al. 2020; Hartmann et al. 2020) – und ihr entscheidender Hebel ist, ob ein Team seine Rückschläge aussprechen darf, was psychologische Sicherheit (Edmondson) voraussetzt. Wie Shakespeares Malcolm mahnt: Wird dem Kummer kein Wort gegeben, zerbricht das überladene Herz im Stillen – auf Teamebene heißt das, ungesprochene Rückschläge zehren Vertrauen, Lernen und Leistung auf.

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Mikrowelle: Vor- und Nachteile – und der hartnäckige Vitamin-Mythos

Kaum ein Küchengerät hat einen so schlechten Ruf wie die Mikrowelle: Sie mache Essen „tot“, zerstöre Vitamine und ganze Molekülketten, vielleicht sei sogar die Strahlung gefährlich. Zeit für einen nüchternen Mythen-Check – denn das meiste davon hält der Forschung nicht stand.

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Die Kraft der Stille – die fruchtbare Pause im Wandel

Stille ist im Wandel kein Leerlauf, sondern die fruchtbare „neutrale Zone“ (Bridges) bzw. der Presencing-Stillpunkt (Scharmer), aus dem Neues entsteht – die Trauer-Phasen (Kübler-Ross) zeigen denselben Bogen. Wer Enden benennt, Pausen zulässt und in die Stille hört, hilft sich und seiner Organisation, schneller und klarer zu lernen.

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