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Monat: Januar 2025

Das Schlüsselbart-Prinzip – mit A-S-K den Erfahrungsschatz des Gegenübers heben

Das Schlüsselbart-Prinzip A-S-K (Achtsamkeit, Selbstführung, kluge Gelassenheit) beschreibt die drei Einkerbungen, mit denen sich der Erfahrungsschatz eines Gegenübers im Gespräch öffnen lässt – während vorschnelle eigene Lösungen wie eine Brechstange wirken und besonders in Hierarchien die wertvollsten Stimmen verschließen. Wer vor wichtigen Gesprächen das zweiminütige A-S-K-Ritual nutzt, hebt Schätze, die anderen verborgen bleiben.

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Vertrauen ist eine Brücke – Sandra Robinson, Georg Simmel und die Statik des Sich-Verlassens

Vertrauen ist die Bereitschaft, sich verletzlich zu machen (Mayer et al. 1995), und Sandra Robinsons Längsschnittstudie belegt, dass gebrochene Zusagen diese Vorleistung über Jahre hinweg messbar in Leistung und Loyalität kosten – während fünf unspektakuläre Brücken-Bauteile (Neugier, kleine Gesten, Zeit, Annahme, Konkretheit) sie tragen. Der Brücken-Brief macht in dieser Woche sichtbar, wie Vertrauen im eigenen Leben gebaut wird.

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Wenn aus Steinen Wegweiser werden – Alia Crum, James Gross und die Wissenschaft des Reframings

Vor zweitausend Jahren hat der stoische Philosoph Epictet eine These formuliert, die die moderne Emotionsregulationsforschung in mehreren Hundert Studien validiert hat: Nicht die Ereignisse selbst belasten uns, sondern unsere Deutung dieser Ereignisse.

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Der Schlüssel zum inneren Wachstum: Fragen und Zuhören – Karen Huang und die Wissenschaft der guten Frage

Gute Fragen – besonders Anschlussfragen – erzeugen Responsivität und damit Sympathie und Resonanz, wie das Team um Karen Huang (2017) an über 430 Gesprächen zeigte. Die BEHUTSAM-Struktur hilft, so zu fragen, dass sich das Gegenüber öffnet statt verschließt – die Grundlage inneren Wachstums.

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Unzufriedenheit als Wegweiser – Phillippa Lally, Wendy Wood und die Architektur der 66 Tage

Unzufriedenheit hat in der populären Selbstoptimierungsliteratur einen schlechten Ruf – sie gilt als Mangel an Akzeptanz, als Quelle von Unruhe, als etwas, was es zu „überwinden“ gilt. Die Forschung zeichnet ein anderes Bild. Phillippa Lally (University College London) hat in ihrer Studie zur Habit-Formation (Lally et al.

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Auf welcher Ebene reden wir eigentlich? – Julia Minson, Otto Scharmer und die vier Felder eines Gesprächs

Otto Scharmers vier Gesprächsfelder – Downloading, Debatte, Dialog, schöpferisches Feld – erklären, warum zwei Menschen über dasselbe Thema sprechen und doch in verschiedenen Gesprächen sitzen, und die Harvard-Forschung zu conversational receptiveness (Yeomans, Minson et al. 2020) zeigt, dass der Wechsel ins bessere Feld an erlernbaren sprachlichen Markern hängt. Das Feld-Logbuch macht das eigene Stammfeld in einer Woche sichtbar.

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Wenn Langeweile lehrt – Sandi Mann, das Default Mode Network und die Wissenschaft der produktiven Stille

Was wie Untätigkeit aussieht, ist oft das Gegenteil. Sandi Mann (University of Central Lancashire) hat in einer einflussreichen Studie (Mann & Cadman 2014, Creativity Research Journal) gezeigt: Probandinnen und Probanden, die zuerst eine extrem langweilige Aufgabe absolvieren mussten – Telefonnummern aus einem Branchenbuch abschreiben –, waren in der anschließenden Kreativaufgabe signifikant origineller als die Kontrollgruppe.

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Sechs Fallen, drei Siebe – Ecker, Lewandowsky und die Architektur der Leichtgläubigkeit

Wir sind alle leichtgläubiger, als wir denken. Ulrich Ecker (University of Western Australia) und Stephan Lewandowsky (University of Bristol) haben in ihrer einflussreichen Review The psychological drivers of misinformation belief and its resistance to correction (Ecker et al.

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Carl Hiltys kleine Dinge – Fred Bryant, Sonja Lyubomirsky und die Wissenschaft des Genießens

Carl Hilty (1833–1909), Schweizer Jurist, Theologe und Glücksforscher avant la lettre, hat in seinen drei Bänden Glück (1891–1899) eine erstaunlich moderne These vertreten: Reichtum besteht nicht im Großen, sondern im Aufmerken auf das Kleine.

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Partizipation, aber bitte „richtig“ – Sherry Arnstein, Straßburger/Rieger und die Stufen echter Beteiligung

Sherry Arnsteins Beteiligungsleiter von 1969 und die Partizipationspyramide von Straßburger und Rieger unterscheiden, was im Alltag verschwimmt – Manipulation und Alibi-Beteiligung, legitime Vorstufen wie Information und Mitwirkung, und echte Partizipation von Open Space bis Barcamp. Entscheidend ist nicht die Höhe der Stufe, sondern die Ehrlichkeit über sie: Beteiligung, die keine ist, zerstört Vertrauen – der ehrliche Eröffnungssatz über Entschiedenes und Gestaltbares ist die billigste Vertrauensinvestition.

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