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Monat: Januar 2025

Mehr als Spiegelneuronen – Vivekananda, Bandura und die Wissenschaft der Vorbildwirkung

Swami Vivekananda (1863–1902), indischer Hindu-Mönch und Vermittler des Vedanta im Westen, hat eine bemerkenswert moderne Beobachtung formuliert: Die Welt kann nur dann gut und rein sein, wenn unser eigenes Leben es ist. Diese Pointe – dass Veränderung bei sich selbst beginnt – findet in der modernen Sozialpsychologie robuste Bestätigung.

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Sich annehmen, wie man ist – Lagerlöf, Linehan und die radikale Akzeptanz

Selma Lagerlöf, schwedische Schriftstellerin und erste Frau, die den Literaturnobelpreis erhielt (1909), wird mit dem Satz zitiert, dass nur, wer sich selbst akzeptiere, mit sich in Frieden leben könne. Was wie ein Aphorismus klingt, ist in der modernen Psychologie eines der robustesten Forschungsfelder.

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Was wir von der Sesamstraße lernen können – Fragenkultur als Überlebensstrategie in der VUCA-Welt

Die Lernphilosophie des Sesamstraßen-Titellieds – wer nicht fragt, bleibt unwissend – ist in der VUCA-Welt Organisationsstrategie: Vielfalt der Perspektiven, echtes Zuhören und eine Fragenkultur jenseits der W-Fragen (Erzähl-, Deutungs-, Widerspruchsfragen) entscheiden darüber, ob Komplexität verstehbar wird. Organisationen, die Fragen als Schwäche behandeln, organisieren ihre eigene Ahnungslosigkeit – das Frage-Quotum im Meeting macht den Unterschied erlebbar.

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Vergänglichkeit als Lehrerin – Marcus Aurelius, Laura Carstensen und Bronnie Wares Befunde aus dem Hospiz

Das Zitat „Always remember that everything is transient“ wird im Internet oft Sokrates zugeschrieben – auffindbar ist es bei ihm allerdings nicht. Sokrates selbst hat nichts geschrieben, und auch in den platonischen Dialogen findet sich diese Formulierung nicht.

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In der VUCA-Welt navigieren – was der Begriff wirklich meint

VUCA (Volatilität, Unsicherheit, Komplexität, Ambiguität) ist keine Sammelvokabel für „schwierig“, sondern eine Landkarte mit vier verschiedenen Antworten: Puffer, Information, Struktur, Experiment. Wer unterscheidet, welche Art Unsicherheit gerade vorliegt, reagiert passgenau – und macht die Organisation anpassungsfähig.

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Mehr als die Summe – Edmondson, Woolley und die Wissenschaft der wirksamen Zusammenarbeit

Anita Williams Woolley und Kolleg:innen haben 2010 in Science einen bemerkenswerten Befund publiziert: Es gibt einen messbaren Collective Intelligence Factor von Teams, der nicht aus dem durchschnittlichen IQ der Mitglieder hervorgeht – sondern aus drei anderen Faktoren: der sozialen Wahrnehmungsfähigkeit der Mitglieder, der gleichmäßigen Redeverteilung und dem Frauenanteil im Team.

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