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Monat: Dezember 2024

Find, Remind, Bind – die Wissenschaft der Dankbarkeit und warum sie das Berufsleben verändert

Dankbarkeit ist nicht nur eine soziale Höflichkeit – sie ist eine der am besten untersuchten psychischen Praktiken der letzten dreißig Jahre. Robert Emmons (UC Davis) hat seit den 1990er Jahren in über einhundert Studien gezeigt: Wer Dankbarkeit regelmäßig praktiziert, schläft besser, lebt zufriedener, geht aufmerksamer durch den Tag.

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Den anderen wachsen lassen – Growth Mindset und der Pygmalion-Effekt im Gespräch

Mit welcher Haltung wir in ein Gespräch gehen, beeinflusst sein Ergebnis stärker, als die meisten Menschen ahnen. Carol Dweck hat in jahrzehntelanger Forschung gezeigt: Wer Menschen – auch sich selbst – als veränderbar betrachtet (Growth Mindset), geht anders mit ihnen um – und ermöglicht ihnen damit Veränderung, die einem Fixed Mindset verschlossen bleibt.

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Zwischen Reiz und Reaktion – wie Selbstdifferenzierung inneren Frieden schützt

Wenn das Verhalten anderer unseren inneren Frieden stört, geben wir ihnen Macht über uns. Murray Bowen (Georgetown University) hat in der Familiensystemtheorie das Konzept der Differentiation of Self entwickelt – die Fähigkeit, ein eigenes Selbst zu bewahren, auch wenn andere unter Spannung stehen oder uns angreifen.

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Das Gänseblümchen im Asphalt – wie Aufmerksamkeit für Kleines Rumination unterbricht

Negative Gedankenspiralen – die Psychologie nennt sie Rumination – sind einer der bestuntersuchten Risikofaktoren für Depression. Susan Nolen-Hoeksema (Yale) hat in über zwanzig Jahren Forschung gezeigt, dass das Grübeln über das Schlechte nicht zur Klärung führt, sondern das Schlechte verstärkt – und dass besonders Frauen davon häufiger betroffen sind.

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