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Schlagwort: Übergänge

Die Neutrale Zone – William Bridges, Nancy Schlossberg und die Wissenschaft der Übergänge

Veränderung ist ein äußeres Ereignis, der Übergang der innere psychologische Prozess – und zwischen Ende und Neuanfang liegt die Neutrale Zone, eine Phase der Verunsicherung, die zugleich der Nährboden für das Neue ist (Bridges, Mezirow, Schlossberg). Wer Übergänge als eigene Phase mit eigener Logik anerkennt, statt sie zu überspringen, schafft die Voraussetzung für gelingende Transformation.

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Wenn es still wird – Helen Ebaugh, Peggy Thoits und die Zeit nach der Rolle

Wenn eine prägende Lebensrolle endet – Auszug der Kinder, Ruhestand, Trennung –, beginnt nach Helen Ebaughs Rollenausstiegs-Forschung ein Vakuum zwischen alter und neuer Identität, dessen Bewältigung nach Peggy Thoits‘ Identitäts-Akkumulations-Hypothese messbar davon abhängt, wie viele Identitätsstränge ein Mensch neben der verlorenen Rolle besitzt. Die Stille danach ist deshalb kein Loch, sondern eine Baustelle: Wer Identitätsstränge pflegt – am besten schon vor dem Übergang –, steht beim Rollenverlust auf den verbleibenden.

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Der Radwechsel – Brecht, Nancy Schlossberg und die Kunst des Übergangs

Brechts „Radwechsel“ beschreibt das Normalgefühl der Zwischenzeit, das Nancy Schlossbergs Übergangsforschung erklärbar macht – nicht das Ereignis bestimmt, wie wir Übergänge bewältigen, sondern die vier Ressourcen Situation, Self, Support und Strategies, ergänzt um William Bridges‘ neutrale Zone zwischen Ende und Neuanfang. Wer die Wartezeit am Straßenrand nutzt, um Richtung und Erwartungen zu prüfen, wechselt nicht nur das Rad, sondern wählt die eigene Reise.

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