Loslassen ist nach Jutta Heckhausens Lebensspannen-Theorie keine Schwäche, sondern die zweite Hälfte gelingender Selbstregulation – und Wroschs Studien zeigen, dass es Wohlbefinden nur dann freisetzt, wenn auf das Verabschieden unerreichbarer Ziele ein neues Andocken folgt (Disengagement plus Reengagement). Ajahn Chahs überlieferter Dreischritt vom kleinen zum vollständigen Loslassen bekommt damit eine empirische Übersetzung: Frieden wächst mit dem, was wir geordnet ziehen lassen.
Leave a CommentStephanie Voss – L&D-Strategin und Autorin (Springer Gabler)

