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Schlagwort: Konstruktivismus

Drei Menschen, ein Apfel, drei Wirklichkeiten – Watzlawick, von Glasersfeld und die Verantwortung für die eigene Deutung

Wirklichkeit ist keine objektive Gegebenheit, sondern eine Konstruktion – drei Menschen erleben denselben Wurm im selben Apfel als drei verschiedene Wirklichkeiten (Watzlawick, von Glasersfeld), und wer Ereignisse der eigenen Deutung zuschreibt, bewältigt Krisen besser (Rotters Locus of Control). Verantwortung beginnt damit nicht beim Handeln, sondern bei der Deutung – und genau darin wurzelt Selbstachtung.

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Die Kunst des Fragens – Lévi-Strauss, Karen Huang und warum Fragende beliebter sind

Lévi-Strauss‘ belegter Satz aus den Mythologica – nicht die richtigen Antworten, sondern die richtigen Fragen zeichnen den Wissenschaftler aus – bekommt durch die Harvard-Forschung von Karen Huang und Alison Wood Brooks empirischen Rückenwind: Wer mehr fragt, besonders echte Folgefragen, wird als zugewandter erlebt und messbar mehr gemocht. Die Angst, durch Fragen unwissend zu wirken, ist damit widerlegt – die Folgefragen-Woche macht den Befund im eigenen Alltag prüfbar.

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Worte, Wahrnehmung, Wirklichkeit – ein Kompass für Selbstführung

Von Don Miguel Ruiz‘ fünf Vereinbarungen über Epiktet und Watzlawick bis zu Lisa Feldman Barretts Theorie der konstruierten Emotion zeigt sich ein Prinzip – unser Erleben entsteht aus der Deutung, nicht aus der Situation selbst. Wer die eigene Interpretation in der Kette Wahrnehmung–Deutung–Emotion–Verhalten bewusst macht, etwa mit der Drei-Spalten-Analyse, gewinnt Wahlfreiheit im Berufsalltag zurück.

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