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Schlagwort: Dankbarkeit

Die Wertschätzung von Momenten – Arthur Schopenhauer und der George-Bailey-Effekt

Wir bemerken das Schöne oft erst, wenn es fehlt (Schopenhauer) – der „George-Bailey-Effekt“ (Koo, Algoe u. a. 2008) zeigt: Wer sich die Abwesenheit eines guten Ereignisses vorstellt, schätzt es danach mehr. Mentale Subtraktion holt das Gewohnte aus der Selbstverständlichkeit und macht den Moment wieder sichtbar.

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Dankbarkeit, wenn es schwer wird – Robert Emmons, die Desirable Difficulties und die Resilienzressource Dankbarkeit

Dankbarkeit ist keine Schönwetter-Stimmung, sondern eine trainierbare Haltung, die gerade in schwierigen Zeiten zur Resilienzressource wird – Emmons‘ Tagebuchstudien, Woods Übersichtsarbeit und Bjorks Desirable Difficulties belegen ihre Wirkung auf Wohlbefinden und Lernen. Wer kritische Erfahrungen und unbequeme Beiträge nicht als Angriff, sondern als Geschenk versteht, verwandelt Schwierigkeit in Wachstum.

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Mit sich selbst in Frieden – Matthias Claudius und die Wissenschaft des inneren Gleichmuts

Frieden mit sich selbst ist keine Glückssache, sondern eine erlernbare Haltung aus Dankbarkeit, Achtsamkeit und Demut – die Forschung zeigt, dass dankbare, gegenwärtige und vergleichsfreie Menschen messbar zufriedener und gesünder sind (Emmons, Killingsworth & Gilbert, Nolen-Hoeksema). Wer aufhört, sich zu vergleichen und in der Vergangenheit zu kreisen, schafft den inneren Ort, den die Stürme von außen nicht erreichen.

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