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Monat: Mai 2026

Wenn viele mitgestalten – warum Großgruppenarbeit Architektur braucht, keine Methoden-Show

Großgruppenarbeit wirkt nicht durch Methoden, sondern durch Architektur (Janoff & Weisbord, Future Search): Auftragsklärung, Beteiligungslogik, Dramaturgie, Verankerung. Wer die Methode nach der Beteiligungslogik wählt und den Anschluss vorab plant, erzeugt Ergebnisse, die getragen werden.

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Hoffnung ist Kapital – Fred Luthans, Rebecca Reichard und das psychologische Vermögen von Organisationen

Psychologisches Kapital – Hoffnung, Selbstwirksamkeit, Resilienz und Optimismus – ist nach der Meta-Analyse von Avey, Reichard, Luthans und Mhatre (2011) eine messbare und, anders als Persönlichkeit, entwickelbare Ressource, die mit Zufriedenheit, Bindung und Leistung zusammenhängt. Organisationen bauen Hoffnung nicht durch Zweckoptimismus auf, sondern indem sie Ziele in mehrere gangbare Wege übersetzen und die Energie sichern, sie zu gehen.

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Zufriedenheit – die unterschätzte Führungsressource

Zufriedenheit ist keine Belohnung am Karriereende, sondern eine Lernvoraussetzung – Barbara Fredricksons Broaden-and-Build-Theorie zeigt, dass sie das Denk- und Handlungsrepertoire erweitert, und die SOEP-Längsschnittdaten belegen, dass materieller Zugewinn ab einem gewissen Niveau keine Zufriedenheit mehr kauft. Für Führung und L&D heißt das: Wer Lernkultur will, baut zuerst am inneren Boden der Menschen.

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Führen heißt anpassen – Gedanken nach dem SLII-Training

SLII® lehrt, Kompetenz und Motivation situativ zu lesen – doch ohne reflektierte eigene Deutungsmuster wird das dynamische Modell zur Schablone, wie auch die empirische Kritik (Graeff 1997, Vecchio et al. 2009) nahelegt. Wirksame Führung beginnt deshalb mit Haltung: Rolf Arnolds Formel „Erforsche Deine eigene Regelhaftigkeit“ macht aus dem Führungsmodell erst ein lebendiges Werkzeug – idealerweise mit vorgelagertem Haltungsworkshop.

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Zufriedenheit ist Treibstoff – und manchmal Bremse: Teresa Amabile und die Wissenschaft der wirksamen Teams

Zufriedenheit ist nach Amabiles Progress Principle der Treibstoff wirksamer Arbeit – kleine, sichtbare Fortschritte heben Stimmung, Kreativität und Ausdauer –, kippt aber zur Bremse, sobald sie zur selbstgenügsamen Komfortzone erstarrt. Wirksame Teams halten beides zusammen: Sie feiern ihre small wins und benennen zugleich die Kante, an der es zu bequem wird.

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