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„The good life is a process, not a state of being. It is a direction not a destination“ – diese vollständige Maxime aus Carl Rogers‘ On Becoming a Person (1961, Kapitel „A Therapist’s View of the Good Life“) steht am Ende einer der einflussreichsten therapeutischen Traditionen des 20.
„If you’re going through hell, keep going“ – diese Maxime wird Winston Churchill zugeschrieben, lässt sich in seinen verifizierten Reden und Schriften aber nicht belegen. Die International Churchill Society führt sie auf ihrer Liste fragwürdig zugeschriebener Zitate.
„Quod licet Iovi, non licet bovi“ – was dem Jupiter erlaubt ist, ist dem Ochsen nicht erlaubt. Diese lateinische Maxime ist im mittelalterlichen Latein dokumentiert; eine klare Erstquelle ist nicht verifiziert.
„We must learn to live together as brothers or perish together as fools“ – diese Maxime aus Martin Luther Kings letzter Sonntagspredigt am 31. März 1968 in der Washington National Cathedral ist eine der eindringlichsten Formulierungen dessen, was die Französische Revolution unter Fraternité gefasst hat.
„Ein Problem zu lösen heißt, sich vom Problem zu lösen“ – diese Maxime wird Goethe zugeschrieben, lässt sich in seinen Werken aber nicht direkt belegen. Das Wortspiel zwischen lösen (im Sinn von „das Problem lösen“) und sich lösen (im Sinn von „loskommen“) ist eine moderne Verdichtung.
Everyone can practise yoga as long as they can breathe – diese Maxime wird K. Pattabhi Jois zugeschrieben, einem der einflussreichsten Yoga-Lehrer des 20. Jahrhunderts. In der längeren Originalformulierung: Anyone can practice.
„Do what you think is right. There will always be someone who thinks differently“ – diese Maxime wird Michelle Obama zugeschrieben und zirkuliert in verschiedenen Versionen. Eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden; der Gedanke ist konsistent mit der Haltung, die sie in Becoming (2018) und The Light We Carry (2022) ausführlich entwickelt.
„Die Besten haben keine Angst vor Niederlagen. Sie gehören zum Erfolg dazu“ – diese Maxime wird Danny DeVito zugeschrieben, eine klare Erstquelle ließ sich nicht finden. Der Gedanke selbst ist aber konsistent mit einer breiten Forschungslinie.
„Lieber nichts tun, als sich blind in eine Tätigkeit stürzen“ – diese Maxime kursiert unter Laotses Namen, ist aber eine moderne Verdichtung der wu-wei-Lehre aus dem Daodejing (ca. 4. Jahrhundert v.
„A man is rich in proportion to the number of things which he can afford to let alone“ – diese Maxime aus Henry David Thoreaus Walden (1854) wird heute oft frei als „Je mehr ein Mensch hinter sich lassen kann, desto reicher ist er“ zitiert. Die populäre deutsche Fassung verschiebt die Nuance: Thoreau spricht weniger vom Loslassen als vom Nicht-Anfangen dessen, was nicht wesentlich ist.