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Kategorie: Mut tut gut

Spiral Dynamics im Gespräch – wenn Ich-Denker und Wir-Denker aneinander vorbeireden

Gesprächsreibung ist oft ein Aufeinanderprallen von Wertesystemen – Ich-Denker und Wir-Denker reden mit denselben Worten über verschiedene Welten. Wer die eigenen Denkfallen (Rechthaben, Ego-Schutz; Garvey Berger) bemerkt, vollzieht im Gespräch den Schritt von ego zu eco (Scharmer) und versteht, statt sich zu reiben.

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Kommunikation neu denken – vom Sender-Empfänger zum Effectuation-Prinzip

Kommunikation ist kein linearer Versand, sondern ko-kreativ – Saras Sarasvathys Effectuation (mit Vorhandenem starten, Überraschungen nutzen, das Steuerbare steuern) macht Gespräche in Unsicherheit handlungsfähig. Wer effektual spricht, gewinnt nicht, sondern gestaltet gemeinsam.

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Ist Wissen wirklich Macht? – Mikropolitik und die verdeckten Spielregeln

Wissen ist nicht Macht, sondern ermöglicht sie – reale Macht in Organisationen entsteht mikropolitisch aus Beziehungen, Vertrauen und verdeckten Spielregeln (Küpper & Ortmann; Kanter). Wer das Spiel liest und Wissen teilt statt hortet, übersetzt Wissen in Wirkung und stärkt eine Kultur des geteilten Wissens.

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Warum ich „Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen“ geschrieben habe

Gespräche scheitern oder gelingen selten an Inhalten, sondern an Haltung, Deutungsmustern und unbewussten Prozessen – das ist die Kernthese meines Buchs „Erfolgreiche Gespräche im Berufsalltag führen“ (Springer Gabler, 2023), das Polyvagal-Theorie, somatische Marker, Konstruktivismus und Feedback-Forschung zu einem handhabbaren Gesprächsmodell verbindet. Wer Kommunikation als Haltung statt als Technik versteht, bereitet Gespräche zuerst im eigenen Nervensystem vor – nicht in den Folien.

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Das Kommunikations-Tanz-Manifest – vier Wertepaare für Gespräche auf Augenhöhe

Nach dem Vorbild des Agilen Manifests setzt das Kommunikations-Tanz-Manifest vier gewichtete Wertepaare für Gespräche auf Augenhöhe – Resonanz, Zuhören, Haltung und das Finden des Takts zählen mehr als Rechthaben, Reden, Technik und Plan. Ein Gespräch entsteht im Zwischenraum: Wer aufhört zu senden, beginnt zu tanzen.

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Feedback: Die zwei Seiten einer wirkungsvollen Geste

Die Meta-Analyse von Kluger und DeNisi (607 Effektstärken, über 23.000 Beobachtungen) zeigt, dass Feedback im Schnitt wirkt (d = .41), aber in gut einem Drittel der Fälle die Leistung verschlechtert – entscheidend ist, ob es auf die Aufgabe oder auf die Person zielt, was Sheila Heens Identitäts-Trigger auf der Empfängerseite spiegelt. Wirksames Feedback bleibt deshalb aufgabenbezogen, konkret und beobachtbar – und wer es empfängt, lernt doppelt: über sich und über den Gebenden.

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Die H-O-E-R-Methode: Wie aus Ausnahmen neue Gewohnheiten werden

Die H-O-E-R-Methode (Hören auf die Ausnahme, Öffnen, Empowerment, Rückkehr mit „Was noch?“) übersetzt die lösungsfokussierte Kurzzeitberatung von Steve de Shazer und Insoo Kim Berg in ein merkbares Führungs- und Selbstcoaching-Instrument – mit 74 % positiven Befunden in 43 kontrollierten Studien (Gingerich & Peterson 2013). Wer Ausnahmen statt Probleme untersucht, stärkt Selbstwirksamkeit, aktiviert positive Emotionen und macht funktionierendes Verhalten wiederholbar.

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