Zum Inhalt springen

Kategorie: Mut tut gut

Mut tut gut – warum die Zukunft Menschen mit Risikobereitschaft braucht

Mut ist nicht das Gegenteil von Angst, sondern die Bereitschaft, ein lohnenswertes Risiko einzugehen. Die psychologische Forschung um Cynthia L. S. Pury (Clemson University) hat in den letzten zwei Jahrzehnten gezeigt: Mut hat drei Bestandteile – Freiwilligkeit, Risiko und ein wertvolles Ziel.

Comments closed

Die Kraft der Dankbarkeit – warum eine schlichte Praxis nachweislich wirkt

Der Philosoph Robert C. Solomon bezeichnete Dankbarkeit in Spirituality for the Skeptic (2002) als beste Haltung zum Leben überhaupt – nicht nur als Antwort auf Krisen. Die empirische Forschung gibt ihm recht: Die seminale Studie von Emmons & McCullough (2003) belegt, dass schon eine wöchentliche Dankbarkeits-Übung das Wohlbefinden messbar steigert – psychisch, körperlich und sozial.

Comments closed

Mind full – oder mindful? Achtsamkeit als Haltung, nicht als Wellness-Trend

Achtsamkeit ist seit Jon Kabat-Zinns MBSR-Programm (Mindfulness-Based Stress Reduction, 1979) wissenschaftlich erforscht. Hölzel und Lazar (2011) wiesen nach: Nach acht Wochen Praxis verändern sich messbar Hirnstrukturen – mehr graue Substanz im Hippocampus, weniger Aktivität in der Amygdala. Im Urlaub fällt uns Achtsamkeit leichter.

Leave a Comment

Napoleon Bonaparte als modernes Führungsvorbild? Ein zweischneidiges Lehrstück

Napoleons Führungsstil war für seine Zeit erstaunlich modern – dialogisch nah am Team, ergebnisorientiert, mit klarer Eigenverantwortung. Seine 18 dokumentierten Prinzipien (Iodice 2022) tauchen heute fast wortgleich in zeitgenössischen Leadership-Modellen wieder auf, auch in Rolf Arnolds SANTIAGO-Prinzip. Sein Fall zeigt aber auch: Werteorientierung und Wirksamkeit lassen sich nicht trennen.

Leave a Comment

Mit dem Ende im Sinn beginnen – wofür möchten Sie erinnert werden?

Ein Vortrag über agile Meetingkultur brachte mich zu einer viel grundlegenderen Frage: Wofür möchten wir eigentlich erinnert werden? Bronnie Wares Studie über die häufigsten Bereuungen Sterbender und David Brooks‘ Unterscheidung von Lebenslauf- und Trauerrede-Tugenden geben dieselbe Antwort: Was am Ende fehlt, hat selten mit Status, Titel oder vollen Kalendern zu tun.

Leave a Comment

Mit dem Ende im Sinn beginnen – wofür möchtest Du erinnert werden?

David Brooks‘ Unterscheidung von Lebenslauf- und Trauerrede-Tugenden und Bronnie Wares Aufzeichnungen über die fünf häufigsten Bereuungen Sterbender zeigen übereinstimmend, dass am Lebensende nicht Status, Titel oder volle Kalender zählen, sondern Treue zu sich selbst, Beziehungen und gelebte Werte. Coveys Trauerrede-Übung macht daraus eine messbare Lebens-Strategie: drei gewünschte Sätze aufschreiben – und den eigenen Kalender daran prüfen.

Leave a Comment

Veränderung gelingt, wenn Menschen mitkommen können – nicht müssen

Wandel scheitert an der Zeit-Asymmetrie zwischen oben und unten – echter Wandel sitzt in den Grundannahmen (Schein) und im inneren Übergang (Bridges) und emergiert aus Selbstorganisation (Wheatley). Wer Betroffene zu Beteiligten macht und Übergangszeit gibt, macht Veränderung tragfähig.

Leave a Comment