Zum Inhalt springen

Kategorie: Mut tut gut

Die Kraft der Stille – die fruchtbare Pause im Wandel

Stille ist im Wandel kein Leerlauf, sondern die fruchtbare „neutrale Zone“ (Bridges) bzw. der Presencing-Stillpunkt (Scharmer), aus dem Neues entsteht – die Trauer-Phasen (Kübler-Ross) zeigen denselben Bogen. Wer Enden benennt, Pausen zulässt und in die Stille hört, hilft sich und seiner Organisation, schneller und klarer zu lernen.

Leave a Comment

Die gereinigten Türen der Wahrnehmung – William Blake, Lera Boroditsky und die Konstruktion der Wirklichkeit

Wahrnehmung ist keine passive Aufnahme der Welt, sondern eine aktive Konstruktion, die Kategorien, Sprache und Erwartung formen – Boroditsky und Barrett zeigen das für Raum, Zeit und sogar Emotionen. Wer das ernst nimmt, deutet abweichende Sichtweisen im Team nicht als Sturheit, sondern als andere Konstruktionen derselben Realität und fragt „Was siehst du, das ich nicht sehe?“.

Comments closed

Wenn der Tag rau wird – Ann Masten, George Bonanno und die Gewöhnlichkeit der Resilienz

Resilienz ist die häufigste Reaktion auf Belastung, nicht die Ausnahme – Ann Masten („ordinary magic“) und George Bonanno zeigen, dass sie aus ganz normalen menschlichen Systemen erwächst. Wer Grübeln vom Verarbeiten trennt und Stützsysteme nutzt, übersteht raue Tage und kann an ihnen wachsen (posttraumatisches Wachstum).

Leave a Comment

Warum die Ärmeren hoffnungsvoller sind – das Hoffnungsbarometer und die Frage, wie wir Zukunft lesen

Das Hoffnungsbarometer der Universität St. Gallen zeigt über Jahre, dass Menschen in ärmeren Regionen oft hoffnungsvoller in die Zukunft blicken als jene in wohlhabenden – Hoffnung folgt also nicht den Umständen, sondern der geteilten Deutung der Umstände. Wer Zukunft als gestaltbar liest, sieht mehr Möglichkeiten; die reife Form ist weder Schönfärberei noch Schwarzmalerei, sondern realistische Hoffnung, die die Lage klar sieht und dennoch nach Wegen sucht.

Comments closed

Wenn viele mitgestalten – warum Großgruppenarbeit Architektur braucht, keine Methoden-Show

Großgruppenarbeit wirkt nicht durch Methoden, sondern durch Architektur (Janoff & Weisbord, Future Search): Auftragsklärung, Beteiligungslogik, Dramaturgie, Verankerung. Wer die Methode nach der Beteiligungslogik wählt und den Anschluss vorab plant, erzeugt Ergebnisse, die getragen werden.

Leave a Comment